Powder-Zeremonie in Japan

Einmal im Leben in Amerika powdern – für viele Skifahrer ein Traum. Neuerdings zieht es die europäische Freerider- und Backcountry-Gemeinde jedoch weniger gen Westen. „Go East“ heißt das neue Mantra der Breitbrett-Fahrer. Ganz vorne auf der Liste: Niseko – das auf der nördlichsten Japan-Insel Hokkaido gelegene Tiefschneeparadies mit seinem trocken-leichten Pulverschnee

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© Hoshi Yoshida, Lodge Moiwa

Text: Jo Beckendorff

Wollen Sie Sonne und blauen Himmel? Vergessen Sie’s! Was Niseko vor allem ausmacht: Schneefall und noch einmal Schneefall – feinster „Sushi-Powder“. „Im Jahresschnitt fallen 15 Meter Schnee“, erklärt Koji Maehara mit Ehrfurcht in der Stimme. Der Manager der Niseko Town Industry & Tourism Division muss es wissen. Geräumt werden die zum ältesten Skigebiet Japans gehörenden 126 Kilometer Straßen ab einer Schneehöhe von 12 Zentimeter. Da sind die Japaner sehr genau. Die Schneeräumer sind quasi nonstop im Einsatz. Sie türmen links und rechts der Straßen regelrechte Schneewände auf.

Maeharas Kollege Paul Haggart – ein gebürtiger Neuseeländer – erklärt uns fachmännisch, warum das weiße Zeug in solch kristalliner Form vom Himmel fällt: „Niseko liegt nur 35 Kilometer vom Japanischen Meer entfernt. Somit sind wir den immer wieder einfallenden trockenen Winden aus Sibirien ausgesetzt. Die reichern sich über dem Meer mit Feuchtigkeit an – und sorgen für den selbst bei hohen Minusgraden fallenden Powder.“

Auch wenn sich die Winter in den letzten Jahren nach hinten verschoben und im Vergleich wärmer waren: Laut Akio Shinya – Chef des für den Schnee- und Lawinenbericht verantwortlichen Niseko Avalanche Institute – liegt Niseko mit seinen durchschnittlichen Schneefall-Mengen mehreren Quellen zufolge nach wie vor weltweit auf Platz Zwei.

Aufmerksame Freeride-Szene

Wie haben europäische Freerider diesen Skiort für sich entdeckt? Angefangen hat es laut der Münchener Freeride-Szene mit sensationellen Tiefschnee-Videos auf YouTube: „Internationale Wintersport-Anbieter hatten dort tolle Werbeaufnahmen geschossen. Die Freeride-Szene hat das aufgesogen.“ In der Saison 2013/14 und 2014/15 waren einige von ihnen erstmals selbst auf Hokkaido. Und schwärmen von den dortigen Backcountry-Rides.

Niseko ist aber nicht nur für Free-rider und in Sachen Backcountry interessant. Die sechs am Mt. Annupuri gelegenen Skigebiete warten mit besten Pisten auf. Nightskiing ist ebenfalls im Angebot. Vier der Skigebiete – Niseko Annupuri, Niseko Village, Niseko Hirafu und Niseko Hanazono – haben sich zu „Niseko United“ zusammengeschlossen. Östlich von Hanazono befindet sich noch ein älteres Skigebiet namens Weisshorn. Das hat schon vor Jahren Konkurs angemeldet. Wo die alten Liftanlagen stehen, bietet das von dem Australier Ross Findlay gegründete Unternehmen Niseko Adventure Centre (NAC) dort Cat-Skiing an.

Für den gekauften Pistenbully hat er in Sapporo eine leichte Kabine anfertigen und mit Bussitzen ausstatten lassen. Somit kann Findlay Gruppen bis zu 12 Personen „einen kompletten Berg für sich alleine“ bieten. Die schwingen sowohl auf alten, nicht präparierten Pisten als auch durch die dazwischen liegenden und für diese Gegend so typischen lichten Birkenwälder. Nicht zu vergessen die engen steilen Bowls. Aber Vorsicht! Guide Kenzaburo weist darauf hin, dass sich dort derzeit bis zu zehn Meter Schnee angesammelt hätten: „Es ist unsere Aufgabe, das alles vorher abzuklären. Wegen der Schneemengen können wir da oftmals gar nicht rein!“

Aussies am Drücker

Nach den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo war Skifahren im Land der aufgehenden Sonne richtig angesagt. Es folgte ein Ski-Boom, der in den 80er-Jahren viele westliche Skilehrer nach Japan zog. Während deutsche Skilehrer eher auf der Hauptinsel Honshu unterrichteten, war Niseko in der Hand australischer Ski Guides. Als der Skiboom in den frühen 90ern abrupt einbrach, waren es diese Australier, die weiter machten. So wie NAC-Chef Ross Findlay. 1991 kam er als Skilehrer hierher. Und er ist geblieben: „I love Japan.“ Heute ist der fließend japanisch sprechende Australier eine ganz große Nummer in der Community. 1995 startete er mit NAC und Rafting durch. Neben Rafting stehen im kurzen Sommer auch Canyoning, Trekking und Rennradeln auf dem Programm – und im Winter vor allem Wintersport inklusive Cat-Skiing. Sein über dem NAC-Outdoor-Laden in Grand Hirafu gelegenes JoJo’s Cafe gilt als Treffpunkt der internationalen Freeride-Szene. Die können hier anstelle einer Sushi-Roll auch einen zünftigen Aussie-Burger verdrücken.

Findlay’s Landsmann Colin Hackworth kam 2002 nach Niseko. Damals wollte der Leiter zweier australischer Skigebiete einfach nur Urlaub machen. Als er die Menge an Sushi-Powder erlebte und ganz nebenbei erfuhr, wie billig das Land am Ende des Nippon-Skibooms zu haben war, schlug er zusammen mit einigen Landsleuten zu. Sie kauften den Japanern kurzerhand das komplette Skigebiet Hanazono ab. Heute befinden sich zwei der vier Skigebiete von Niseko United jedoch in den Händen asiatischer Großinvestoren. Denn Hanazono konnte irgendwann nicht mehr alleine von der australischen Investorengruppe Nihon Harmony Resort gestemmt werden. „Seit 2007 gehört diese Gruppe zu Pacific Century Premium Developments aus Hongkong, dem mit Richard Li einer der größten Investoren Asiens vorsteht“, erklärt Hackworth. Mit Li will man sich den Traum von weiteren 10.000 Betten erfüllen. Auch das nebenan derzeit brach liegende Skigebiet Weisshorn wurde gekauft, um es irgendwann einmal mit neuen Liftanlagen an Hanazono anzuschließen und Niskeo United einzuverleiben.

Die Fukushima-Katastrophe hat den Zehn-Jahresplan durcheinander gewirbelt. Jetzt aber – „wo sogar die Deutschen wieder kommen“ – würde wieder angegriffen. „Wie lange das tatsächlich braucht, entscheidet letztendlich der Markt“, erklärt Hackworth diplomatisch.

Apropos deutsche Besucher: Laut Paul Haggart stellten diese „in der Saison 2014/15 mit einem Zuwachs von mehr als 30 Prozent die am stärksten wachsende Gruppe ausländischer Besucher“. Insgesamt liegt der Auslandsanteil der Niseko-United-Gäste bei über 60 Prozent. Damit ist Niseko mit Sicherheit der internationalste Ort Japans – wenn nicht sogar eines der internationalsten Skigebiete der Welt. Für Ausländer gut: In Niseko kommt man problemlos mit Englisch durch. Und kann trotz Internationalisierung ein Stück echtes Japan erleben.

Backcountry-Träume

Während wir uns mit Colin Hackworth im Stützpunkt-Restaurant von Hanazono verabredet haben, um anschließend mit der Schneekatze die Berge zu erkunden, stürmt und schneit es immer weiter. Wieder einmal zeigt sich das Niseko-Winterwetter von seiner besten Seite. Heute lassen Sturmböen keinen Liftbetrieb zu. Kein allzu großes Problem für Hackworth: „Die Leute kommen nicht wegen der Sonne hierher, sondern wegen des Schnees. Sie wissen, dass es hier Tage gibt, an denen wir die Lifte nicht öffnen können. Das nehmen sie in Vorfreude auf die Qualität des Schnees am nächsten Tag gerne in Kauf. Freerider freuen sich über unser gut aufgestelltes Backcountry-Angebot. Fakt ist: Die Rückkehr-Rate unserer Gäste ist extrem hoch.“ Für das Backcountry-Skiing sind Guides erforderlich. Mit denen kann man unter anderem die andere Seite des Mt. Annupuri herunterfahren. Oder den gegenüber liegenden Vulkan Mt. Yotei – den Mt. Fuji von Hokkaido – „für ein unvergessliches Tiefschnee-Vergnügen erklimmen“.

Was Hackworth auch erwähnt: „2014 ist der Japan-Tourismus im Vergleich zu 2013 um 30 Prozent gestiegen.“ Das liege zum einem an gewissen Einreise-Erleichterungen seitens der Regierung aber natürlich auch an dem Tourismus-Einbruch nach Fukushima: „Wobei die Touristenzahlen jetzt schon höher liegen, als in der Zeit vor der Katastrophe.“ Zudem spiele derzeit der niedrige Yen-Kurs eine tragende Rolle: „Gerade Europäer überlegen es sich genau, ob sie bei dem aktuell hohen Dollar-Kurs tatsächlich zum Skifahren in die USA oder vielleicht doch alternativ nach Japan fliegen. Herzlich willkommen!“

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Imposanter Ausblick: Der Schichtvulkan Yotei-Zan
© Hoshi Yoshida, Lodge Moiwa

„12 people, one mountain“

Wir sind mittlerweile mit der Schneekatze am Gipfel des nicht mehr in Betrieb genommenen Skigebiets Weisshorn angekommen. Der Motor stoppt, die Tür geht auf – und es bläst erst einmal eine heftige Brise in die Kabine. Es stürmt und schneit. Seit dem Vorabend sind 62 Zentimeter feinster Pulverschnee gefallen. 12 Skifahrer und Snowboarder steigen aus, können sich kaum halten. Während wir uns mühsam die Bretter unterschnallen, weht der Wind die Ansagen des NAC-Guides Kenzaburo über uns hinweg. Ein letzter Check der LVS-Geräte – und Kenzaburo startet als Erster. Nur kurz rattern seine Fatties über fiese Eisplatten. Der Wind hat hier oben den Schnee verweht. Dann wird er urplötzlich von feinem Pulverschnee geschluckt, der unsere Erwartungsfreude steigen lässt. Das wollen wir auch!

Zuerst nehmen wir einen baum-losen Hang in Angriff. Mit den dicken Brettern schweben wir regelrecht im frischen „Japow“ (gebräuchliches

Kürzel in der englischsprachigen Freeride-Szene für „Japan Powder“). Dann geht es in einen der zahlreichen Birkenwälder. Hier haben die Bäume genügend Abstand, um sie locker zu umkurven. Feinster Powder reicht bis zum Oberschenkel. Nicht nur gestürzte Snowboarder haben hier echte Probleme, sich aus den Schneemassen zu befreien und wieder Fahrt aufzunehmen.

Guide mit Trillerpfeife

Damit wir in diesem Slalomwald im Schneegestöber nicht verloren gehen, setzt Guide Kenzaburo auf eine schrille Trillerpfeife. Schließlich stehen wir vor einem Steilhang – den einzigen den wir heute aufgrund der frischen Powdermenge in Angriff nehmen können. Gewissenhaft checkt Kenzaburo die Lage. Dann darf jeder – genauestens beäugt vom Nippon-Guide – herunterfahren. Schwung für Schwung sprüht uns der Japow ins Gesicht. Nach dieser Fahrt sind wir mit unseren vereisten Drei-Tage Bärten nicht wiederzuerkennen.

Viermal bringt uns die NAC-Katze den Berg hinauf. Danach folgt im immer noch geöffneten Hotel nahe der einstigen Weisshorn-Talstation eine Pause mit O-Bento – die für Japan so typische Lunch-Box. Während wir uns mit den Stäbchen abmühen und durch die großen Glasfenster nach draußen schauen, ist festzustellen: Der Schneefall wird noch stärker. Mit jeder Flocke steigt die Freude auf weitere Abfahrten. Auch wenn wir heute die steilen Hänge links liegen lassen müssen: Alleine für dieses Catskiing-Erlebnis – nachmittags wühlt sich der NAC-Kässbohrer mit uns weitere dreimal den Berg herauf – hat sich der Nippon-Trip vom Skifahrerischen her gelohnt.

Später reinigen wir uns vor dem Gang ins heiße Spa des verschneiten Außenpools. Dabei hocken wir uns auf kleine Holzschemel – froh, den durchaus meditativen Reinigungsprozess nach einem langen Skitag sitzend vornehmen zu dürfen. Dann lassen wir unsere müden Glieder mit entspanntem Gefühl ins über 40 Grad heiße Outdoor-Spawasser gleiten: Alles wird gut.

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Niseko ist nicht nur für Freerider interessant: Die sechs am Mt. Annupuri gelegenen Skigebiete warten mit besten Pisten und Nachtskilauf auf.
© Hoshi Yoshida, Lodge Moiwa

Niseko

Sechs Skigebiete umlagern eine Seite des nur 1.308 Meter hohen Mt. Annupuri – einem etwa 100 Kilometer südlich von der Hokkaido-Metropole Sapporo gelegenen erloschenen Vulkan. Vier Skigebiete haben sich unter dem griffigen Slogan „One Mountain Four Resorts“ zu „Niseko United“ zusammengeschlossen: Niseko Hanazono, Niseko Grand Hirafu, Niseko Village und Niseko Annupuri.

SKI & SPASS

- PISTEN

48 Kilometer verteilt auf 26 grüne, 27 rote und 19 schwarze Pisten.

3 Gondelbahnen, 3 Sechser-Sessellifte mit Haube, 7 Dreier- und 19 Einer-Sessellifte sowie 3 Zauberteppiche.

Höhenmeter: Niseko Talstation 260, Mount Annupuri 1.308 ü.M..

- OFF-PISTE

Es gibt 9 Backcountry-Gates (die dazu gehörigen „Niseko Rules“ siehe www.niseko.ne.jp/en/rules) und 12 registrierte Backgountry Guiding Companies. Eine Karte des Skigebiets sowie alle weiteren Info zu Niseko United unter www.niseko.ne.jp/en.

SCHLAFEN UND WOHLFÜHLEN

- HOTELS

Von Pritschenbett im Gemeinschaftsschlafraum bis High-end-Komfort im Nippon-Stil: Unterkunftsmöglichkeiten gibt es in Niseko genügend. Hier stellen wir Ihnen fünf unterschiedliche vor:

• Mokunosho Ryokan. Wer ein Sterne-

Hotel im echt japanisch-traditionellen Stil gepaart mit Moderne erleben will, der ist hier richtig aufgehoben. Das Mokunosho hat auch ein eigenes Onsen – eine heiße Quelle zum Baden im Outdoor-Pool. Die Übernachtungspreise des etwas abseits gelegenen Ryokans – so der japanische Name eines Hotels im Nippon-Stil – inklusive japanischem Frühstück und Abendessen liegen zwischen 200 und 285 Euro. www.mokunosho.com/en

• Lodge Moiwa 834. Auch ein echtes Nippon-Erlebnis: Die Übernachtung in einem Kapsel-Hotel. Das allererste Kapselhotel, das nicht in einer Großstadt steht, wurde im Februar 2015 in Niseko-Moiwa direkt an der Talstation der dortigen Liftanlagen für bestes „Ski in - Ski out“ eröffnet. Zur Lodge gehören auch ein The North Face-Store, ein gemütlicher Aufenthaltsraum mit Kamin und Restaurant und vieles mehr. Der trendige Spaß kostet pro Nacht um die 55 Euro. www.thelodgebytnf.com

• The Annupuri Moiwa Lodge. Gemütlich und günstig. Die Lodge bietet mit ihren acht Zimmern von „King Room“ für Zwei bis „Bunk Room“ für Sieben Platz für insgesamt 25 Gäste. Zur vom Hauptort Niseko Hirafu etwas abgelegenen „Laid-back“-Lodge in Moiwa gehört seit kuzem mit Luckyfingers auch eine gemütlich Japan-Kneipe mit Bar und gutem Essen. Die Übernachtungspreise liegen in der Hauptsaison zwischen 50 und 110 Euro. www.annupurilodge.com

• Niseko Landmark View. Niseko Landmark View ist eines der zahlreichen und mit Hilfe von asiatischen Investoren hochgezogenen mehrstöckigen Gebäude mit luxuriös-westlichen Eigentumswohnungen in Niseko Hirafu. Sie überzeugen weniger von außen als von innen. Eine Luxus-Wohnung für vier Personen mit zwei Schlafzimmern und Küche kostet die Woche um die 2.000 Euro – macht pro Person und Nacht um die 70 Euro (Selbstversorger-Preis). www.nisekolandmarkview.com

GUT ZU WISSEN

- SKISAISON

Hauptsaison Niseko United: 13. Dezember bis 22. März

Nebensaison: 22. November bis

12. Dezember & 23. März bis 6. Mai

Nightskiing: 13. Dezember bis 22. März (16:30 – 20:30)

- ANREISE

• Flug: All Nippon Airways (ANA) und Lufthansa (LH) fliegen direkt von Frankfurt und München nach Tokio. Von Tokio gibt es beste Anschlussflüge nach Sapporo (New Chitose Airport). Gesamtpreis für Hin- und Rückflug in der Wintersaison: Zwischen 800 und 1.000 Euro.

• Leihwagen/Shuttle-Bus: Mit dem Leihwagen geht es dann am schnellsten vom Flughafen New Chitose Airport ins 110 Kilometer westlich gelegene Niseko. Wichtig: Westler brauchen eine japanische Übersetzung Ihres Führerscheins. Die kann man sich unter anderen beim Japan Automobile Club (JAF) besorgen. Mehr dazu unter www.jaf.com. Da in Japan weniger aggressiv gefahren wird, ist es trotz Linksverkehr sehr einfach. Ansonsten gibt es aber auch einen regelmäßigen Shuttle-Bus direkt ab New Chitose Airport nach Niseko. Info: www.nisekoshuttlebus.com.

- SKIPASS

Der Tagesskipass für die vier unter dem Dach von Niseko United zusammen gefassten Skigebiete kostet in der Hauptsaison um die 50, der Achttagespass um die 340 Euro.

- CAT SKIING

Alles über Cat Skiing von NAC siehe twww.nisekoskischool.net.

- Verleih

Besonders in Niseko Hirafu hat man di Qual der Wahl. Platzhirsch ist das australische Unternehmen Rhythm Snowsports: www. skihirejapan.com.

- Info

- Niseko Town Industry & Tourism; Division: www.niseko-ta.jp/en

-Niseko Promotion Board: www.nisekotourism.com

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 04 / 2015

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