Skitest 2015/16: Tour Free-Ski

Für einige Tourengeher ist der Weg zum Gipfel eher zweit­rangig. Sie freuen sich vor allem auf die Abfahrt auf unverspurten ­Powder-Hängen. Für diese Fahrer gibt es die Tour-Free-Ski, die sich zwar auch für den Aufstieg eignen, die ihre Stärken aber klar bei der Abfahrt haben.

neuer_name

Die Charakteristik

Tour-Free-Ski schaffen den Spagat zwischen den langen und wuchtigen Freeride-Ski und den klassischen leichten Touren-Ski. Das Gewicht dieser Ski nagt zuweilen an der 3.500-Gramm-Grenze, im Mittel liegen die Ski jedoch bei rund 3.000 Gramm je Paar. Im Vergleich bringen die aufstiegsorien­tierten Tour-Sport-Ski rund 2.000 Gramm auf die Waage. Das Mehrgewicht resultiert hauptsächlich aus der breiteren Konstruktion. Schließlich zählt bei der Abfahrt im Tiefschnee jeder ­Millimeter. Denn je breiter der Ski, desto mehr ­Auftrieb verschönert das Powder-Erlebnis. Tip- und Tail-Rocker sind eine sinnvolle Ergänzung, mit der auch lange Ski leichter zu kontrollieren sind. Die aufgebogenen Ski-Enden verkürzen die Auflagefläche, sodass schon eine leichte ­Rotation des Oberkörpers den Drehimpuls einleiten kann.

Für wen eignen sich diese Ski?

Tour-Free-Ski eignen sich für alle, die keine stundenlangen Aufstiege auf einsame Gipfel absolvieren möchten. Stattdessen bringt einen der Lift den größten Teil des Weges nach oben. Über einen kurzen Anstieg erreicht man dann den anvisierten Gipfel oder die Abfahrt. Tour-Free-Ski sind echte Spaßmaschinen im Powder und lassen dank des geringen Gewichts viele Reserven an Oberschenkel-Power für die Abfahrt.

Den kompletten Test inklusive aller Daten, Statistiken und Bewertungen erhalten Sie in Heft 2/2016 von Skimagazin. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 02 / 2016

Aktuelle Beilagen und Specials

  • catalog flat

Events

25.11 – 02.12.2017
SkiMAGAZIN - Skitestwoche in Sulden
26.11 – 02.12.2017
WSV - Saison Opening im Pitztal