"Man will gar nicht aufhören"

Ein Skifahrer auf Abwegen! Freeride-Ass Bene Mayr (27) hat beim Audi sport TT Cup gezeigt, dass er auch im Motorrennsport eine gute Figur abgibt.

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Skimagazin: Herr Mayr, wie kam es dazu, dass sie Ski gegen Gaspedal und Lenkrad eintauschten und beim Audi TT Cup zu starteten?

Bene Mayr: Ich hab an der Audi Driving Experience teilgenommen, bei der verschiedene Athleten aus unterschiedlichen Sportarten mitgemacht haben. In zwei Tagen haben wir verschiedene Autos getestet und sind auch einen Handling Track gefahren. Danach wurde ich gefragt, ob ich nicht auch mal beim TT Cup mitfahren möchte.

Gab es vor dem Rennen ein spezielles Training?

Damit man bei so einem Rennen mitfahren darf, muss man auch gewisse Regeln einhalten, denn es kann ganz schön gefährlich werden. Dazu musste ich vorher eine Rennfahrerlizenz machen. Das war mit einem speziellen Training verbunden, erst mit anderen schnellen Autos und dann mit dem TT. Dann wird man auch mit der Technik und der Physik vertraut gemacht, die hinter allem steckt. Am Ende muss man noch einen Test machen und im Auto auf dem Handling Track bestimmte Zeiten fahren. Wenn man alles bestanden und einen Gesundheitstest absolviert hat, bekommt man eine Lizenz und darf starten.

Wie lief das Rennen?

Es war der Hammer. Ich wollte gar nicht mehr aussteigen. Es hat mich an meine Anfangszeit beim Skifahren erinnert, wenn man jung ist und nie mehr aufhören will, weil es so viel Spaß macht. Es war der Wahnsinn, zumal das erste Rennen gut lief. Beim zweiten ist leider was am Auto kaputt gegangen, und ich konnte nicht bis zum Ende fahren.

Haben Ihre Fähigkeiten auf Ski beim Fahren geholfen?

Definitiv. Gerade was die Einschätzung von Geschwindigkeiten angeht. Zudem bringe ich eine gewisse Fitness mit, was einem im Auto auch hilft. Rennen zu fahren ist brutal anstrengend, man schwitzt enorm, weil es sehr heiß ist. Früher bin ich auf Ski auch Rennen gefahren, da lernt man viel übers Kurvenfahren. Solche Dinge helfen beim Autorennen.

Sind Sie in Ihrer Freizeit generell gerne schnell unterwegs?

(lacht) Mit ein paar PS mehr unterm Hintern macht das Fahren schon mehr Spaß. Vor allem, wenn es den Berg hochgeht!

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 05 / 2016

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