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Sommer-Ski

Die Grasski-WM 2013 fand zwar im japanischen Shichikashuku statt. Doch auch in Europa stiegen heiße Events.

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Es gibt vier Möglichkeiten, im Sommer Ski zu fahren: Erstens in Australien, Neuseeland und Südamerika, wo zu dieser Zeit Winter herrscht. Zweitens auf einem europäischen Gletscher. Drittens in einer Skihalle. Oder viertens – auf Gras. Wobei es in letzterer Disziplin seit 1979 alle zwei Jahre sogar eine WM und jährlich einen Weltcup gibt. Eines dieser FIS-Rennen wurde 2013 bei Zell am See/Kaprun ausgetragen – auf klasse Hängen, wie die Teilnehmer schwärmten. Der erste Grasski wurde 1883 zum Patent angemeldet, die heutige Version entstammt einer 1960er-Idee. Beim Grasskifahren wird auf Minipanzer-ähnlichen Rollen gefahren und zwar in den Disziplinen Super-G (siehe unser Foto vom diesjährigen Weltcup-Rennen in Zell am See/Kaprun), Riesenslalom, Slalom und Super Combination. Das Schöne für die Rasenflitzer angesichts des Weltcup-Events im Salzburger Land: Hätte es Probleme mit dem Zell am Seeer Gras gegeben – hätte man ganz leicht ausweichen können: auf den Kitzsteinhorngletscher. In den ewigen Schnee.

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