Auf Skisafari abseits des Rummels

Das etwas abgelegene Osttirol ist anders als andere Alpenregionen. Wintersportfreunde finden hier eine Reihe kleiner, aber feiner Skigebiete, die nicht mit Hunderten von Pistenkilometern, sondern vor allem mit jeder Menge Ruhe locken. Und da man die beschaulichen Osttiroler Wedelperlen alle mit einem einzigen Skipass nutzen kann, sind sie ein echter Geheimtipp für eine entspannte Genuss- und Skisafari.

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Text: Jupp Suttner

Die Überraschung war riesig. Bis Lienz hatten wir auf unserem Weg Richtung Osttirol nur grüne Wiesen zu Gesicht bekommen. Im Sommer kein Problem, doch wenn man Mitte Dezember mit Ski auf dem Dach in die Berge fährt, eher frustrierend. Zur Erinnerung: Der Saisonstart 2015 war für Skifreunde ein Totalausfall. Null Schnee in ganz Mitteleuropa. Entsprechend verhalten war unser Optimismus.

Doch dann, fünf Autominuten hinter Lienz, war es plötzlich doch da, das sehnsüchtig erwartete Weiß. Wie aus dem Nichts lag dort ein Dorf vor uns – überzuckert von reinem Naturschnee! Doch der Traum währte nur kurz. Vier Kilometer später, am Ende des Örtchens Thal, das wir eben staunend durchquert hatten, präsentierte die Landschaft sich bereits wieder, als hätten wir Pfingsten. Ein Wunder also, das uns gerade widerfahren war? Oder schlicht eine Sinnestäuschung? Nein, lediglich eine meteorologisch-geografische Sonderstellung. „Das Dorf liegt in einem absoluten Kältekessel“, erklärten uns später erfahrene Bergmenschen, „und wenn da mal der Schnee drin ruht, dann bleibt er fast für ewig.“ Außerdem liege der Flecken so tief, dass der Föhn nicht zu ihm hinabklettere, sondern stets über ihn hinwegzische.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 06 / 2017

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