Wenn der Vater mit dem Sohne...

Obertauern - Perfekt für den Familienurlaub: Als die Mauer in Berlin zu bröckeln begann, stand Derk Hoberg mit seinem Vater zum ersten Mal in Obertauern auf der Piste. Knapp drei Jahrzehnte später kehrte er nun mit seinem Sohn zurück ins Salzburger Land. Sein Fazit: Auch für die nächste Generation stellt das Skigebiet einen idealen Übungsort dar – und bietet darüber hinaus auch den "alten Hasen" genügend Abwechslung. Ein Empfehlungsschreiben.

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Text: Derk Hoberg

Es muss ungefähr zur Wendezeit gewesen sein, als ich zum ersten Mal in Obertauern war. 14 Jahre alt und mit meinem Vater im gemeinsamen Skiurlaub. In Erinnerung blieben Tauernrunde, Gamsleiten und viel, viel Schnee. Nun, da die Ziffern in meinem Alter die Plätze getauscht haben, war es an der Zeit, diese Erinnerungen wieder aufzufrischen. Diesmal selbst als Vater, mit meinem neunjährigen Sohnemann Daniel.

100 Pistenkilometer und 26 Lifte, die pro Stunde knapp 50.000 Wintersportler auf eine Höhe von über 2.300 Metern befördern können: Das sind die nackten Zahlen, die belegen, dass Obertauern ein wahres Wintersport-Eldorado ist. Doch verbindet mich viel mehr mit der „Schneeschüssel Österreichs“ als diese bloßen Statistiken. Denn: In Obertauern verbrachte ich einen meiner ersten Skiurlaube überhaupt. Hier übte ich wieder und wieder die ersten kleinen Sprünge auf der eigens dafür präparierten Wellenbahn und wollte unbedingt, dass mein Vater mich dabei fotografierte. Hier schreckte ich damals noch vor einer der steilsten Abfahrten Öster­reichs zurück. Hier war ich beeindruckt von der enormen Menge Schnee und dem weitläufigen Gelände rund um das kleine Dorf in den Radstädter Tauern.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 05 / 2016

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