Gela Allmann: "Ich wollte wieder auf einem Gipfel stehen"

Ein interview mit der Bergsportlerin Angelika Allmann - Diese Geschichte hat viele Menschen bewegt: Angelika „Gela“ Allmann, erfolgreiche Bergsportlerin und strahlendes Sportmodel, stürzte im April 2014 fast zu Tode. Wegen zahlreicher Verletzungen zunächst komplett bewegungsunfähig, kämpfte sie sich Schritt für Schritt zurück ins normale Leben – und ist jetzt sogar wieder im Gebirge aktiv. Im Gespräch mit dem Skimagazin erzählt Allmann, wie ihr die Liebe zu den Bergen geholfen hat.

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Interview: Wilfried Spürck

Am 3. April 2014 änderte sich für Angelika „Gela“ Allmann von einem Moment auf den anderen alles. Eben noch eine leidenschaftliche und erfolgreiche Bergsportlerin, die als Trail­läuferin und Skibergsteigerin bei renommierten Wettkämpfen vorne mitmischte, war sie nun ans Bett gefesselt, komplett auf fremde Hilfe angewiesen. In ihrer Tätigkeit als Sportmodel war Allmann bei einem Fotoshooting in Island an einem Hang abgerutscht und 800 Meter hinuntergeschlittert. Dabei überschlug sie sich mehrfach, prallte gegen mehrere Felsen und kam erst im letzten Moment zum Halten, ehe sie über die Hangkante in den Fjord gestürzt und höchstwahrscheinlich ums Leben gekommen wäre. Die zunächst befürchtete Amputation des rechten Beins konnte zwar vermieden werden, aber schwere Knochenbrüche an Beinen, Schultern, Nase und Wirbelsäule, starke Hautabschürfungen und der Abriss eines wichtigen Nervs im Bein erforderten viele Operationen. Doch statt in Verzweiflung zu versinken, nahm die Bayerin die Heraus-forderung an und arbeitete mit eisernem Willen und der großen Unterstützung von Familie und Freunden daran, zu genesen und körperlich wieder fit zu werden. Schon knapp fünf Monate nach dem Unfall stand sie sogar erstmals wieder auf einem Berggipfel. Ihren Kampf zurück ins Leben beschreibt sie in ihrem Buch „Sturz in die Tiefe“, das im Frühjahr erschien. Im Sommer erhielt sie den Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Jetzt erst recht“. Die Jury lobte „ihre Botschaft, dass Aufgeben keine Option sein darf“. Wir sprachen mit Allmann kurz nach ihrem Sommerurlaub, in dem sie auch die Unfallstelle in Island aufgesucht hatte.

Den kompletten Artikel finden Sie in Heft 05/2016 von skimagazin. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 05 / 2016

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