Ausdauer dank Studio-Power

Dem kalten Wetter ein Schnippchen schlagen und sich trotzdem für rasantes Carven und leichtfüßiges Powdern fitmachen – das geht am besten im Fitness-Studio. Wir zeigen die besten Möglichkeiten, Ihre Ausdauer an den Geräten zu trainieren

Text Hubert Fehr Bild Dieter Menne

Auch für die alpinen Skifahrer liefert Ausdauertraining die Fitness-Basis. Ohne Ausdauer kommt man schnell am konditionellen Limit an, die Ermüdung verhindert den Lernerfolg, die Gefahr für Stürze und Verletzungen nimmt zu. Wenig beachtet, aber genauso wichtig ist die rasche Regeneration nach einem langen Skitag, die mit einem allgemeinen Ausdauertraining verbessert wird.

Wenn das Wetter im Winter für das Training im Freien allzu unfreundlich wird, bieten sich die Ausdauermaschinen in den Fitness-Studios als sinnvolle Alternative an. Die unterschiedlichen Geräte fördern ganz allgemein die konditionellen Grundlagen und stellen durchweg ein vorzügliches Gesamtkörpertraining dar. Ganz besonders trifft das für das Ruderergometer zu, hier werden fast alle großen Muskelgruppen beansprucht. Die Belastungssteuerung kann bei allen Maschinen genau eingestellt und überwacht werden, auch die Trainingsprogramme liefern die Kleincomputer in sehr vielfältiger Form. Die Trainingsherzfrequenz überwacht der Computer gleich mit, falls man einen entsprechenden Brustgurt angelegt hat. Oder man benutzt eine Pulsuhr.

Auch dies gilt für das Training im Studio: Es ist warm, die Luft ist trocken. Also sollte man fleißig trinken. Und: Aufwärmen, z. B. mit dem bereits im SkiMAGAZIN vorgestellten „Schuhplattler“ ist Pflicht.

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Ruderergometer

Bei keiner Bewegung – vergleichbar nur dem Gewichtheben, dem der Bewegungsablauf sehr gleicht – werden ähnlich viele große Muskelgruppen beansprucht. Das Training auf diesem Ruderergometer stellt sowohl ein Ausdauertraining wie auch ein wirkungsvolles Kraft- bzw. Kraftausdauertraining dar. Alle Hauptmuskelgruppen sowie Herz, Lunge und Kreislauf werden trainiert. Die Rudertechnik lässt man sich am besten vom Trainer erklären.

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Laufband

Das gesamte Spektrum der Lauftrainingsformen steht auf zwei Quadratmetern zur Verfügung: ob Dauerlauf, Tempoläufe, Intervalle oder Hügelläufe, alles kann auf dem Laufband simuliert werden. Tempo, Steigung und Dauer der einzelnen Abschnitte sind exakt einzustellen. Einzig der Luftwiderstand ist gering, da man schließlich auf der Stelle läuft.

Die meisten Laufbänder sind erstaunlich elastisch, diese Elastizität ist sehr gleichmäßig, ganz im Gegensatz zum Lauf auf jedem Untergrund in der Natur, sodass die Gelenke geschont werden.

Das Eingewöhnen auf dem Laufband ist ganz einfach. Die Bandgeschwindigkeit ist zunächst gering und man beginnt im Gehtempo. Dann langsam die Geschwindigkeit steigern.

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Crosstrainer

Damit wird grob der Bewegungsablauf der klassischen Skilanglauf-Technik simuliert. Dieser ist ähnlich wie Rudern ein Gesamtkörpertraining. Beine, Rumpf und Arme werden gleichermaßen belastet, Herz- und Kreislaufsystem werden ausgezeichnet trainiert. Die verschiedenen Programme vom Dauertraining bis zum Hügeltraining sind auf den Geräten einfach einzustellen. Ein nach den üppigen Weihnachtstagen oftmals sehr erwünschter Nebeneffekt: In kaum einer anderen Sportart verbrennt man so viele Kalorien wie beim Skilanglaufen.

Fahrrad

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Man kann damit auf jedem Belastungsniveau gute Trainingseffekte erzielen. Radfahren ist vor allem auch ein hervorragendes Training für schwere Sportler, die die Belastung ihres Haltungs- und Gelenksystems deutlich vermindern wollen und beim Radfahren sowohl ihre Körperkraft als auch ihre Ausdauer verbessern. Achtung bei der Belastungssteuerung: Beim Radfahren kommt es bei vergleichbarer subjektiver Belastungsintensität zu deutlich geringeren Herzfrequenzen (rund 10 bis 15 Herzschläge niedriger) als sie beispielsweise beim Laufen oder bei anderen Ergometer-Maschinen auftreten.

Stepper

Damit steigen Sie ohne Unterbrechung Treppen. Stepper ge-hören in Fitnessstudios zu den beliebtesten Ausdauergeräten. Wichtig ist, dass Sie auf dem Stepper große Schritte machen können. Die hohe Schritt-Amplitude bringt den gewünschten Trainingseffekt. Steppertraining liefert auch erhebliche Muskelentwicklungseffekte für Oberschenkel und Po. Moderne Stepper bieten wie die anderen Ergometer eine Vielzahl an Trainingsprogrammen – gerade Einsteiger sollten sich dieser Anleitung anvertrauen. Die seitlichen Haltegriffe dienen im Gegensatz zum Crosstrainer nicht gezielt dem Vortrieb, stabilisieren vielmehr die Steigbewegung.

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