Gleichgewicht schaffen

Wer die Balance verliert, macht einen Abgang – und das wollen Skifahrer jeder Könnensstufe vermeiden. Diese Übungen helfen Ihnen dabei

Text Hubert Fehr BILD Dieter Menne

neuer_name

Balancieren

Ob auf einem schmalen Balken, einer Treppenstufe oder einem niedrigen Geländer: Das Gleichgewicht im Sprunggelenk gut regulieren zu können zeichnet den guten Skifahrer aus! Beim Balancieren beugt man das Standbein, das freie Bein geht in Richtung Boden und berührt mit der Ferse möglichst den Boden. Die Einbeinbalance und die Oberschenkel-Muskeln werden trainiert.

neuer_name

Aufwärmen

Das Aufwärmen mit dem Moon-Hopper taugt nicht nur für Gleichgewichtsaufgaben. Beim Aufwärmen sind Sprünge mit dem Hüpfball auch eine Super-Einstimmung für das Skitraining. Wer sicher springt und landet, „grabt“ mit der Hand an die Trittfläche.

neuer_name

Himmel und Hölle

Statt Kreide benutzen Sie z. B. eine Strickleiter. Es stärkt mit den Sprüngen aus dem Fußgelenk nicht nur die Kraft in den Füßen und in der Wade, sondern fördert auch große Bewegungsgenauigkeit und ist gut für das Körpergleichgewicht, schließlich darf man für die schnelle, variable Sprungfolge weder in Vor- noch Rücklage geraten. Statt nur vorwärts springt man auch wieder zurück.

neuer_name

Rollwippe

Auf der Rollwippe hält man schwingend das Gleichgewicht. Je tiefer die Hocke und je weiter man ausschwingt, desto trainingswirksamer ist es. Zunächst suchen Sie das Gleichgewicht in der Mitte der Rollwippe, dann schwingen Sie weiter aus. Hannes steht hier nicht quer auf dem Rollbrett, sondern sehr viel herausfordernder in der Schwungrichtung.

neuer_name

Einbeinstand I

Das runde Mini-Trampolin „Togu Jumper“ hat sich unter den regulativen Unterlagen bewährt, es ist sehr vielseitig nutzbar. Recht herausfordernd ist der Einbeinstand auf dem Jumper, dabei wird das freie Bein im Knie angewinkelt zur einen Seite gedreht, die Arme mit dem Medizinball zur anderen Seite.

neuer_name

Einbeinstand II

Um die Unterschenkel haben Sie relativ straff ein Theraband gelegt. Suchen Sie auf dem Jumper erst den stabilen Einbeinstand, dann drücken Sie das freie Bein nach außen. Die Anforderung ist durch das Theraband doppelt schwierig, da man nicht nur das Gleichgewicht halten, sondern auch die ungewohnte Federwirkung des Gummibandes regulieren muss.

neuer_name

Powertraining

Hierzu wird der Togu-Jumper umgedreht: Sie stehen anfänglich mit beiden Füßen in der Mitte der großen Halbkugel, finden das Gleichgewicht. Dann wechseln Sie mit den Füßen an den Rand des Jumpers, gehen in die Knie und legen abwechselnd das Gewicht auf das linke und rechte Bein. Sind Sie sicher, so das Gleichgewicht halten zu können, wechseln Sie das Gewicht zunehmend schneller vom linken auf das rechte Bein.

neuer_name

Die Bärenrolle

Es hat etwas von Zirkus, auf der Pedasan-Bärenrolle zu laufen. Nach einiger Eingewöhnung – eventuell mit Haltehilfe – ist es nicht wirklich schwer, vorwärts wie auch rückwärts zu rollen.

neuer_name

Pedalo

Dies ist eines der Geräte aus dem Psychomotorik- und Turngeräte-Baukasten. Unsere Variante des Geräts mit nur drei Rollen setzt gegenüber dem vielfach in Schulen verbreiteten Sechs-Roller noch anforderndere Reize. Zur Gewöhnung nimmt man die Hand eines Partners zu Hilfe. Wenn man sicherer wird, liefert es großen Spaß. Die nächste Herausforderung ist dann das Rückwärtsfahren.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Aktuelle Beilagen und Specials

  • catalog flat
  • catalog flat

Events

21.11 – 28.11.2020
SkiMAGAZIN Skitestwoche in Sulden