Welcher soll‘s denn sein?

Schwierige Frage – bei den vielen tollen Schuh-Modellen für Ski-Ladys

neuer_name

Text Marc Naumann, Florian Tausch Bild Hersteller

Manchmal verstehen Männer die Frauen einfach nicht. Gut, dass das bei den (zumeist männlichen) Konstrukteuren von Lady-Skischuhen nicht der Fall ist. Mittlerweile fertigen sie den Damen perfekt sitzende Boots. Dabei gilt es jede Menge zu berücksichtigen, die schmalere Ferse, den höheren Spann und den niedrigeren Wadenansatz zum Beispiel. Aber auch, dass Frauen im Allgemeinen weniger wiegen und so beim Skifahren weniger Kraft einsetzen. Dann wären da noch Vorlieben nach einer besonders guten Wärmeleistung und einer Prise Komfort.

All das (und noch viel mehr) wird bei der Konstruktion berücksichtigt – was nichts nützt, wenn man sich den falschen Schuh aussucht. Darum gilt es, beim Kauf auf einiges zu achten:

Vor allem bei der Größenwahl wird häufig ein Fehler gemacht: Denn ein richtig sitzender Skischuh fühlt sich am Anfang eher zu eng an. Dies gilt gerade für komfortable Schuhe mit dickerem Innenpolster, denn das Material gibt noch etwas nach. Wenn man im Stand vorne leicht anstößt, heißt es nicht, dass der Stiefel zu klein ist! In Fahrposition sollte die Ferse unbedingt hinten fest anliegen und nicht „schwimmen“. Am besten ein Fachhändler vermisst zunächst den Fuß und bestimmt die richtige Größe.

Zur Anprobe sollten Sie am besten nicht zu dicke Skisocken tragen. Beim Schließen der Schnallen zuerst die beiden mittleren fixieren, damit die Ferse stabil platziert wird. Die Aufgabe der oberen Schnalle und des Powerstraps ist es hingegen, die Zunge ans Schienbein zu schmiegen. Die unterste Schnalle sollte man hingegen nicht sehr fest schließen. Wichtig ist, dass sich die Zehen frei bewegen können. Da der Innenschuh sich mit der Zeit dem Fuß anpasst, sollten Sie ihn bei der Anprobe mindestens 10 Minuten tragen.

Artikel herunterladen

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Aktuelle Beilagen und Specials

  • catalog flat
  • catalog flat