Slalom powerlineß

In Wintersport-Produkten stecken viele technische Details, die die Firmen natürlich gerne mit möglichst beeindruckenden Begriffen bewerben. Doch am Ende wälzt man Kataloge oder – besser – das SkiMAGAZIN und fragt sich bei der Vielzahl der Bezeichnungen und Abkürzungen: Was will mir der Hersteller damit sagen? Wir machen uns an die Aufklärung …

Text KATHARINA TEUDT Bild Hersteller

Was ist eigentlich … slalom powerlineß? – Aktive Dämpfungsarme, die Laufruhe erzeugen

Bei rasanten Abfahrten ist ein laufruhiger und kontrollierbarer Ski unverzichtbar. Das Material muss einwirkende Stöße und Vibrationen gut abfedern können und gleichzeitig stabil bleiben. Dafür hat Hersteller Salomon das Powerline System entwickelt. Die Technologie besteht aus aktiven Dämpfungselementen aus Metall, die auf Elastomeren auf dem Skikörper lagern. Die Metall-Arme schwingen bei jeder Vibration mit und wirken so wie Stoßdämpfer. Sie bremsen die Bewegung elastisch aus und absorbieren so bis zu 70 Prozent der Schwingungen und sogar harte Schläge. Das Resultat: Großflächiger Ski-Schnee-Kontakt, der ruhiges und kontrolliertes Carven selbst auf vereisten Pisten und bei hohem Tempo möglich macht. Außerdem ist der Ski durch die zusätzlichen Metallstreben fester und bissiger.

Powerline wird in den Bereichen Race, On-Piste und Allmountain eingesetzt, wobei das System auf die Anforderungen in jedem Terrain entsprechend eingeht. Konkret absorbiert beim On-Piste Powerline ein Titanium-Dämpfungsarm jede Schwingung. Bei den breiteren Allmountain-Ski bewirken zwei an den Seiten verlaufende Metall-Arme den Ausgleich von Gelände-Unebenheiten und Schwingungen und das weltcup-erprobte Race Powerline hält mit fünf aktiven Dämpfungsarmen aus Carbon den stärksten Erschütterungen stand.

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Das Dämpfungselement lagert auf einem Elastomer auf dem Skikörper.

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