Was ist eigentlich ein Hybrid-Helm?

Die Vorteile zweier Konstruktionstypen unter einem Hut

neuer_name
Weder In-Mold, noch Hartschalen-Helm – eine Hybrid-Konstruktion ist beides. Meist wird im oberen Teil eine Hartschale auf eine unten liegende In-Mold-Konstruktion aufgesetzt.

Generell gibt es zwei verschiedene Konstruktionstypen bei Skihelmen: Hartschale und In-Mold. Bei Hartschalen-Helmen (auch: Hard Shell) wird eine 2 – 3 mm dickere, sehr robuste Außenschale aus ABS oder Polycarbonat auf eine stoßabsorbierende und kälteisolierende Innenschale aus EPS aufgebracht. Beim In-Mold-Verfahren wird die Innenschale bei starker Hitze und unter großem Druck in eine dünne (ca. 1 mm) Außenschale geschäumt, die Teile werden quasi verbacken und ergeben eine untrennbare Einheit. Beide Systeme gelten in etwa als gleich sicher, haben aber jeweils ganz eigene Vorteile: In-Mold-Helme sind leichter und schlanker. Bei Hartschalen-Helmen lassen sich besser komplexe Belüftungssysteme integrieren. Außerdem sind sie unempfindlicher gegen kleinere Schläge und Stöße. Hybrid-Helme, wie sie Firmen wie Alpina, K2, Bollé etc. anbieten, verbinden beide Konstruktionsmerkmale. So ist häufig der untere Teil im leichten Inmold-Verfahren gebaut (um Gewicht zu sparen), während der obere Teil über eine robuste Hartschale verfügt, die widerstandfähiger ist und eine gute Belüftung garantiert. Marc Naumann, Florian Tausch

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 03 / 2014

Aktuelle Beilagen und Specials

  • catalog flat
  • catalog flat