Handschuhe im Test: Alles im Griff - Trotz eisiger Kälte

Handschuhe sind nur ein kleiner, eher unspektakulärer Teil der Ausrüstung. Für das Wohlbefinden im Schnee sind sie aber nicht zu unterschätzen, denn „Eisfinger“ werden beim Skifahren oft zum absoluten Spaßkiller. Und was man oft vergisst: Handschuhe ­müssen echte Multitalente sein, um maximalen Pistenspaß zu garantieren!

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Text: Hubert Fehr

Jacke, Hose, Schuhe und Helm oder Mütze – das sind immer die Teile, an die man sofort denkt, wenn man seine Skiausrüstung im Geiste durchgeht. Klar, das Gesamtbild muss stimmen, man will ja auf der Piste auch gut aussehen und erwartet dabei von seinem Equipment eine gute Performance. Die Handschuhe werden oft einfach nur noch eingepackt. Dabei sind die treuen Begleiter echte Alleskönner, vereinen Wärmemanagement und Nässeschutz und glänzen zudem mit Tragekomfort. Denn jeder Skifahrer weiß: Nichts ist nerviger (und schmerzhafter) als ein Tag in den Bergen mit „Eisfüßen“ oder steif­ gefrorenen Fingern – für viele Erwachsene und die besonders kälteempfindlichen Kinder eine Katastrophe!

Umso wichtiger ist es, für die unterschiedlichen Aktivitäten mit durchaus widersprüchlichen Anforderungen im Schnee die richtigen Handschuhe zu finden. Zudem ist das Kälteempfinden höchst individuell, wie warm ein Handschuh ist, unterscheidet sich von Hand zu Hand. Der Anspruch an einen gelungenen, individuell seinen Wünschen entsprechenden Skihandschuh ist daher recht umfangreich: Er soll für Wärme, Trockenheit, Beweglichkeit, Griffgefühl und Handschutz sorgen und muss nicht zuletzt komfortabel sitzen.

Welcher Handschuh ist der richtige und für welchen Zweck? Für unseren Test forderten wir zwei unterschiedliche Kategorien an Handschuhen für Pistenskifahrer an, ein warmes Modell und eines für weniger kalte Tage. Sie wurden im vergangenen Winter und Frühjahr im Schnee ausgiebig ausprobiert. Wichtigste Kriterien beim Praxistest waren der Tragekomfort, Kälteschutz und Wärmeregulation, Passform, Beweglichkeit und Griff, Nässeschutz. Die Charakteristiken der von acht Herstellern gelieferten Handschuhe fielen dann zwar schon sehr unterschiedlich aus, die Anwendungsbreite der einzelnen Handschuhe war aber ganz beachtlich.

Echte Hightech-Allrounder

Material: Das Außenmaterial ist für Wetterschutz, Grip und Smartphone-Bedienung zuständig. Meist werden Polyester- und Nylon-Stoffe verarbeitet, kombiniert mit Stretch-Einsätzen für einen komfortablen Sitz und größere Beweglichkeit. Für die Bündchen verwenden einige Hersteller auch neoprenartige Materialien, um einen dichten und elastischen Abschluss zum Ärmel hin zu erreichen. Die Oberstoffe nehmen Nässe fast gar nicht auf, müssen aber hin und wieder nachimprägniert werden, um diese Eigenschaft zu erhalten. Das besonders für die Handflächen und einzelne Finger vielfach verwendete Leder, zumeist Ziegenleder, aber auch Rindsleder, ist fast wasserundurchlässig, lässt aber Wasserdampf diffundieren. Wichtig: Auch Leder muss imprägniert werden, damit es sich nicht mit Wasser vollsaugt.

Grip: Handschuhleder haftet­ bereits sehr gut. Mit an den Zugriff­stellen aufgetragenen Silikon-Prints, netzartigen Silikon-Beschichtungen, haften die Hände perfekt am Stockgriff. Die Kraft wird so sicher übertragen. Auch die taktile Rückmeldung – wichtig für die Gleichgewichtsregulation und die Position auf dem Ski – funktioniert. Unterschiedlich stark fällt die Vorkrümmung der Finger aus, mit der die Griffergonomie verbessert und der feste Griff am Stock gewährleistet wird. Ein feiner Zusatznutzen, mit dem die Hersteller die Handschuhe ausstatten: Mit induktiv wirkenden Zonen an Daumen und Zeigefinger, auf die Touch-Screens reagieren, lassen sich auf der Piste Smartphones bedienen, ohne die Handschuhe ausziehen zu müssen. Die Handy-Nutzung am Hang ist ja kaum mehr weg-zudenken, ob für ein schnelles Photo, die GPS-Orientierung oder das Öffnen einer Lawinen-App.

Protektorenfunktion: Im Sport- und Renneinsatz sorgen stabile Polsterungen auf Handrücken und Fingern für Schlagschutz. Doch auch auf eisigen Pisten erhöht dieser Handschuhtyp den Schutz. Solche Protektoren machen die Handschuhe­ allerdings deutlich steifer, die gerin­gere Beweglichkeit muss in Kauf genommen werden.

Leki besitzt mit dem Trigger-System, dem in den Handschuh und den Stockgriff integrierten Schutz­system, ein Alleinstellungsmerkmal: Bei einem Sturz bleibt die Hand nicht in der Stockschlaufe hängen, eine Auslösefunktion am Griff gibt die Hand frei und verhindert so die Quetschung des Daumengrundgelenks. Gegen den schmerzhaften „Skidaumen“ ein wirkungsvolles Mittel.

Wer schwitzt, der friert!

Die wohl wichtigste Funktion eines jeden Handschuhs ist das Wärme- und Feuchtigkeitsmanagement. Je dicker die Isolierung, desto besser wärmt das Modell. Die Hersteller verarbeiten dafür zumeist Mikrofasern wie Primaloft oder Polyester-Gewebe, die selbst keine Feuchtigkeit aufnehmen, mit ihrer flauschigen Struktur aber viel isolierende Luft halten können. Ortovox stattet seine Handschuhe mit Schurwolle aus, die auch dann noch wärmt, wenn sie feucht wird. Auch die Trikot-Futter, teils gebürstet und aufgeraut, sind nicht nur Handschmeichler, sie liefern zusätzliche Wärme. Je nach Wärmezone wird die Isolationsschicht unterschiedlich dick platziert. Allerdings sind dicker gefütterte Handschuhe oft weniger beweglich, auch wenn die Hersteller mit Schnittgestaltung und Beuge­zonen an den Fingern gegen die Fingersteifigkeit wirken.

Allerdings gilt es auch zu beachten: Je dicker die Isolierung, desto stärker wird die Hand besonders bei anstrengenden Abfahrten schwitzen. Im Frühjahr hilft da nur der Umstieg auf dünnere, weniger isolierende Handschuhe. Skifahrer, die an den Händen sehr stark schwitzen, kommen mit membranlosen Handschuhen eventuell besser zurecht, die Wind- und Wasserdichtigkeit bremst immer den Feuchtigkeitsaustausch. Da das Kälteempfinden sehr individuell ausfällt – die meisten Frauen und Kinder frieren deutlich früher als viele Männer –, können keine allgemeinen Empfehlungen gegeben werden. Es kommt sehr auf den Anwendungs-bereich und die Außentemperaturen an – und auf die eigenen Wünsche!

Wasserdicht und atmungsaktiv

Alle Hersteller verarbeiten zwischen der Außenschicht und der Polsterung wasserdichte Membranen, meist vom bekannten Hersteller Gore, oder sie verwenden funktionsähnliche Materialien. Die Handschuhe schützen dadurch nicht nur gegen die Nässe von außen, sie isolieren zusätzlich gegen die Windauskühlung. Ferner lassen sie die Feuchtigkeit, die auf der Haut entsteht, in Form von Wasserdampf nach außen diffundieren, zumindest solange nicht zu viel Feuchtigkeit im Handschuh anfällt.

Gore bietet mit der „+ Gore Warm“-Technologie ganz neu eine Materialkombination aus Membran und Futter für besonders warme Handschuhe an, angeblich sogar die wärmsten wärmste­ Gore Tex-Modelle auf dem Markt.

Ganz wichtig: die richtige Größe!

Für die Passform ist vor allem die richtige Größe wichtig: Sind die Handschuhe zu weit, muss bei jedem Griff überschüssiges Handschuhmaterial zusammengedrückt werden, das Griffgefühl geht verloren. Zu kleine Handschuhe sind anstrengend, sie müssen bei jedem Griff gedehnt werden und sorgen schnell für kalte Finger, da zu wenig Raum für ein isolierendes Luftpolster bleibt. Insgesamt gilt: Vor allem Daumen und Zeigefinger müssen exakt sitzen, hier geben sich alle Hersteller große Mühe, die Finger so auszuformen, dass sie auch ihrer taktilen Aufgabe nachkommen können.

In alle Testmodelle schlüpft man ­mühelos, zumindest wenn sie trocken sind. Erleichternd sind auch die sich weit öffnenden bzw. sehr elastischen Armabschlüsse und Schneefänge. Schlaufen am Bund helfen beim Anziehen. Den dichten und schneefreien Übergang zum Ärmel besorgen zumeist breite Klettbänder oder Kordelzüge.

Man sieht: Handschuhe sind viel mehr als nur ein treuer, aber beim Kauf des Equipments selten beachteter Begleiter. Sie wollen bedacht aus-gewählt sein, damit der Ausflug in die Berge zum herrlichen Genuss wird – und Eishände daheimbleiben.

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Leki

Griffin S

Lieferbare Größe 7 – 11

Preis (€) 109,95

Material und Ausstattung

Außenhand Ziegenleder mit Softshell, Innenhand Ziegenleder, Fütterung aus Micro Bemberg und Hyperloft, „Trigger S“-System

Membrane Makes Dry

Details Sitzt sehr angenehm. Sehr robustes Modell mit gepolsterten Fingern und Handrücken, das auch harten Schneekontakt aushält, dank der Beugefalten auf den Fingern aber auch ausreichend beweglich ist. Die Innenseite und die Falte zwischen Daumen und Zeigefinger ist mit einem wabenförmigen Silikon-Überzug sehr griffig gestaltet, der Kraftschluss zum Stock dadurch direkt. Kann für noch direktere Kraftübertragung mittels einer Schlinge (zwischen Daumen und Zeigefinger) in einen passenden Leki-Stock eingeklickt werden. Gut wärmender Handschuh, mit dem man auch Kälte und Wind trotzt, der lange Bund lässt sich mit einem Klettband abdichten.

Fazit Bewährter, sehr sportlicher Lederhandschuh, der fast wie ein Rennmodell anmutet. Warm und weich gefüttert. Das "Trigger S"-System ist ein Alleinstellungsmerkmal.

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Ortovox

Glove Freeride

Lieferbare Größen XS – XXL

Preis (€) 119,95

Material und Ausstattung

Obermaterial Polyamid Toray Dermizax EV, Handfläche Ziegenleder, Schurwoll-Isolation, Saumweitenregulierung

Membrane keine

Details Leichter Handschuh mit großzügigem Sitz, wegen der langen Stulpe und der Anziehhilfe schlüpft man leicht hinein. Sportlich-buntes Design. Sicherer und feinfühliger Griff am Stock dank des geschmeidigen Leders. Das Schurwoll-Futter schafft ein Wohlfühlklima im Handschuh. Da die Wolle (Merino-Wolle, die ausschließlich aus der Schweiz stammt) lange trocken bleibt, wärmt der „Freeride“ gut. Die Polsterwirkung auf dem Handrücken ist allerdings nur gering. Langer Schneefang mit Tanka-Zugband am Abschluss, Clip-Band am Handgelenk zur Weitenregulierung und einer Handgelenksschlaufe gegen das Verlieren. Der Handschuh ist recht winddicht, aber nur wasserabweisend, nicht wasserdicht.

Fazit Grundsolider, vielseitig einsetzbarer Handschuh für alle

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Chiba

Lake Tahoe

Lieferbare Größen 6,5–11

Preis (€) 69,95

Material und Ausstattung

Polyester, Innenhand mit Nappaleder verstärkt, Klettband am Handgelenk, Reißverschluss am Bündchen, Windprotect

Membrane Eurotex Waterproof

Details Recht bequemer Handschuh, angenehmes Tragegefühl dank des anschmiegsamen Futters. Der Handschuh ist beweglich, schafft so und auch wegen der leicht vorgekrümmten Finger einen guten Stockgriff. Dazu trägt auch das weiche Nappaleder und der Silikondruck auf der Innenhand bei. Das wasser- und winddichte Modell wärmt gut, die Stulpe mit einem Reißverschluss und Klettband-Riegel auf dem Hand­gelenk schließt zum Ärmel dicht ab und hält den Puls warm. Mit Abstand das günstigste der acht getesteten Modelle.

Fazit Preiswerter Pisten-Handschuh, warm. Gut ausgestattet, sehr praktikable Detaillösungen.

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Eska

Vooz

Lieferbare Größen 8,0 –12

Preis (€) 119,90

Material und Ausstattung

Außenhand Supersoft Stretch, Innenhand Ziegenleder, lange Stulpe, Fleece Futter, Primaloft-Isolation

Membrane Gore

Details Komfortabler Handschuh, weiches, kuscheliges Fleece-Futter, warm. Großzügiger Sitz, wegen der weiten Stulpe schlüpft man leicht in den Handschuh. Sicherer und feinfühliger Griff am Stock dank des geschmeidigen Leders und der leicht vorgekrümmten Form. Die Polsterwirkung auf dem Handrücken ist gering. Großzügiger Schneefang mit Gummiband zur Weitenregulierung am Handgelenk, Tanka-Zugband am Abschluss der Stulpe und einer Handgelenksschlaufe gegen das Verlieren.

Fazit Warmer, robuster Handschuh, für alle Ski-Aktivitäten

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Reusch

Profi SL

Lieferbare Größen 6,5 – 11

Preis (€) 129,95

Material und Ausstattung

Ziegenleder, R-Loft-Isolierung, vorgeformte Fingerkrümmung (3D- Cut), Flexzonen an Handrücken und Daumen, Anziehhilfe

Membrane keine

Details Ganz handnaher Sitz, angenehmes, komfortables Futter. Der breite Klettverschluss sorgt für einen dichten Abschluss zum Handgelenk. Die weichen Polsterungen auf den Fingern und Handrücken schützen bei Stürzen oder sportlichem Einsatz. Interessante und sinnvolle Features sind die Außennahtkonstruktion sowie die Pull&Penetraid-Schlaufe für leichtes Anziehen. Sehr direktes Griffgefühl, durch die vorgeformte Fingerkrümmung unterstützt, die Hände bleiben entspannt. Gute Isolation, hat die Tester aber bei extremer Kälte nicht vollkommen überzeugt.

Fazit Sportlicher, sehr geschmeidiger Lederhandschuh, der ein ausgezeichnetes Stockgefühl liefert. Guter Tragekomfort. Für Pistenfahrer und die nicht ganz kalten Tage.

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Roeckl

Capla GTX

Lieferbare Größen 6,0 – 8,5

Preis (€) 99,95

Material und Ausstattung

Ziegenleder, elastisches Synthetik-Material auf dem Handrücken, Silikon-Grip an der Handinnenfläche, Neoprenbund, Touchscreen compatible Zeigefinger und Daumen.

Membrane Gore-Tex XCR

Details Bequemer Handschuh mit hohem Tragekomfort, zudem sehr beweglich, schafft so und auch wegen der leicht vorgekrümmten Finger einen guten Stockgriff. Dazu trägt auch der Silikondruck auf der Innenhand und der Verbund von griffigem Synthetikmaterial und weich gegerbtem Ziegenleder bei. Daumen und Zeigefinger sind mit einem speziellen Leder präpariert, mit dem Smartphones bedient werden können. Wasser- und winddicht, Stulpe mit einem elastische Neopren-Bündchen und Klettriegel schließt dicht ab und hält den Puls warm.

Fazit Eleganter, funktioneller, sehr beweglicher Pistenhandschuh mit gut durchdachten Details.

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Zanier

Gastein.PLD

Lieferbare Größen XS – XXL

Preis (€) 129,95

Material und Ausstattung

Ziegenleder, Cordura-4 Wege Stretch, PrimaLoft-Daune-Isolierung

Membrane keine

Details Großzügiger Sitz an der Hand, die füllige Polsterung wider­spricht einer engen Passform. Das Cordura-Stretch-Material auf der Oberhand verstärkt die gute Beweglichkeit. Den Stockgriff kontrolliert man durch das weiche Ziegenleder und den Silikon-Print auf den Kontaktflächen perfekt, so gelingt ein gutes Stockgefühl. Angenehmes An- und Ausziehen durch die weit zu öffnende und lange Stulpe, ein Tanka-Zug dichtet gegen eindringenden Schnee ab. Der Handschuh wärmt sehr gut, das leicht aufgeraute Futter bringt einen sehr hohen Tragekomfort.

Fazit Sehr warmer Handschuh, gut geeignet für die ganz kalten Tage, alpines Fahren und Freeriden. Sehr hochwertig aus-gestattet, ausgezeichnet verarbeitet. Robust, sehr bequem, warm. Gekonnte Detail-Lösungen.

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© Hersteller

ZIENER

Gigolosso GTX

Lieferbare Größen 6,5 –1 1

Preis (€) 99,99

Material und Ausstattung

Ziegenleder, Stretch-Leder-Handrücken, „+ Gore Warm“-Technologie, Primaloft-Isolierung, Reißverschluss am Bündchen

Membrane Gore-Tex R

Details Anschmiegsamer Handschuh. Das weiche Ziegenleder der Innenhand und die elastischen Zonen auf dem Handrücken machen den Handschuh sehr beweglich, das Greifen gelingt für einen solch warm gefütterten Handschuh ausgesprochen feinfühlig, die Hand haftet gut am Stock. Komfortables Tragegefühl dank des weichen, aufgerauten Futters. Damit die Wärme im Handschuh bleibt und kein Schnee eindringt hat der Handschuh einen Reißverschluss an der Stulpe und einen Klettriegel auf dem Handrücken, der zusätzlich für einen guten Sitz sorgt.

Fazit Die neue „+ Gore Warm“-Technologie hält, was sie verspricht: Ein richtig warmer, wind- und wasserdichter und sehr ­funktioneller Handschuh für die Piste.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 06 / 2015

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