was ist eigentlich Dynastar Powerdrive?

Die Produkte der Wintersportwelt beinhalten eine Vielzahl von innovativen Technologien, Materialien und Ideen. Wir erklären die spannendsten Neuheiten. An dieser Stelle: Dynastar Powerdrive.

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Eine Innovation für mehr Komfort und Kontrolle

Der Name „Powerdrive“ spiegelt perfekt den Hinter­gedanken bei der Entwicklung dieser innovativen Technologie wider, denn natürlich geht es um kraftvolles, ­dynamisches Fahren. Doch es steckt noch mehr dahinter: Dynastars Entwickler-Team, angeführt von Skicross-Weltmeister und Olympiasieger Jean-Frédéric Chapuis (27), wollte mit der neuen Technologie zwei Welten miteinander verbinden, und zwar kraftvollen Rennlauf mit komfortablen Genussfahren. „Komfort war ein Luxus, den die Rennläufer sich nicht erlauben konnten“, erklärt Chapuis. „Mit der Powerdrive-Technologie hat sich dies jedoch geändert – jetzt zählt auch Komfort zu den Leistungsdaten!“ Das Motto lautet also: „Kraft und Komfort schließen sich nicht aus!“

Bei einem Rennski wird für maximale Leistung die gesamte Kraft des Fahrers über den Kern und die Seitenwangen auf das Gelände übertragen, der Skiläufer bekommt wiederum über die Kanten alle Unebenheiten der Strecke ungedämpft zurück. Die Idee der Entwickler war deshalb die Trennung von Skikern und Seitenwangen, damit diese vertikal wie eine Federung arbeiten können. Nach zahlreichen Testreihen konnten die Ingenieure und Athleten des „Dynastar Factory Teams“ eine vertikale Seitenwange mit einer Sandwichkonstruktion aus drei Materialien entwickeln. Die viskoelastische Schicht sorgt für aktive Federung und ermöglicht eine vertikale Scherung, die störende Vibrationen und die Unebenheiten des Geländes absorbiert. Das vertikale Titanal-Insert fungiert als „Miniatur-Torsionskasten“ und soll die Energieübertragung optimieren. Der ABS-Teil der Seitenwange gewährleistet als Kraft­sensor den Kontakt zwischen Ski und Schnee. Der Clou bei der Powerdrive-Technologie: Die Qualität dieses Kontakts wird laut Dynastar auch bei unebenem Gelände und auf brüchigem Schnee beibehalten.

Dementsprechend bringt die Kombination dieser drei Elemente mehr Kantenkomfort und Geschmeidigkeit in den Übergängen, was wiederum eine exzellente Kraftkontrolle mit sich bringt.

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© Dynastar

Weiches Material - Die viskoelastische Schicht federt aktiv die Unebenheit des Geländes ab und sorgt damit für hohen Komfort (Blau).

Hartes Material - Die Titanal-Schicht dient als „Kraft-Booster“ und optimiert die Energie­Übertragung (Grau).

Dynamisches Material - Der ABS-Teil fungiert als Kraft­sensor und ist entscheidend für den Kontakt zwischen Ski und Schnee (Orange).

Text: Timo Böckenhüser

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 05 / 2016

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