Was ist eigentlich Völkl UVO & 3D.Ridge

Ein kleines Kästchen und eine ungewöhnliche Form sorgen für mehr Kontrolle und Fahrspaß.

Seit einiger Zeit sorgen Völkl-Modelle für Aufsehen auf und neben der Piste. Die Gründe sind die außer-gewöhnliche Form der Ski und ein kleines Kästchen, das direkt unter der Schaufel sitzt.

Schon lange versuchen Skikonstrukteure, die Vibrationen beim Fahren zu verringern. Denn zum einen verliert man durch die Schwingungen Kontakt zum Schnee, zum anderen benötigt man mehr Kraft, um die Vibrationen auszugleichen. Anders gesagt müssen die Muskeln in den Beinen permanent arbeiten, um die vielen kleinen Schläge auszugleichen, die man beim Skifahren durch den harten Untergrund erhält. Je mehr Schläge man einstecken muss, desto stärker vibrieren die Ski und desto mehr Kraft braucht man beim Fahren. Insofern tüfteln die Konstrukteure an Systemem, diese Schwingungen zu dämpfen. Bei Völkl setzt man auf ein System, das aus dem Hochhaus- und Brückenbau stammt.

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Vorbild Architektur: Erster frei gelagerter 360-Grad-Schwingungs-tilger, um Vibrationen zu unterdrücken, die durch das Gelände und den Untergrund entstehen. Die Technik beruht auf der Technologie der Schwingungsabsorption, die beim Hochhaus- und Brückenbau eingesetzt wird. -- Massenträgheit: Die frei bewegliche Masse im UVO folgt zeitversetzt den Vibrationen im Untergrund und wirkt diesen so entgegen, was Schwingungen unterdrückt. Durch frei sitzendes Gewicht im UVO erhält der Ski mehr Laufruhe und längeren Kontakt zum Schnee. -- Lokalisiert: Der UVO sitzt unmittelbar hinter der Schaufel, da hier die Vibrationen am stärksten sind. -- Gewicht und Agilität: Der Dämpfer ermöglicht es, auf versteifende ­Materialschichten zu verzichten, was den Ski leichter und beweglicher macht und dafür sorgt, dass man ihn mit weniger Kraftaufwand steuern kann.
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Geometrie: Der erhöhter Mittelsteg flacht vor und hinter der ­Bindung maximal ab. Dadurch wird die Schwungmasse rund um den Drehpunkt reduziert, was wiederum die Agilität des Skis steigert. -- Harmonie im Ski: Der Mittelsteg lässt eine exakte Auslegung des ­Härteverlaufs zu, was zu einer harmonischen Flexkurve im Ski führt. -- Gewichtsersparnis: Durch die schmale Form wird enorm viel Gewicht gespart, ohne dass dies zulasten von Belast- und Haltbarkeit geht.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 06 / 2016

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