Früher wurde Andermatt in einem Atemzug mit Gstaad und Zermatt genannt. Doch als das Schweizer Militär die strategische Bedeutung des Touristenortes für die Landesverteidigung erkannte, begann der Niedergang des Fremden-verkehrs. Nun träumt Andermatt von der Rückkehr in die 1. Liga der Wintersportorte. Möglich machen sollen es die Pharaonen-Millionen eines ägyptischen Milliardärs. Wo gestern noch die Schweizer Armee im Schnee lag, soll in weniger als zwei Jahren ein neues St. Moritz eröffnen.
Tief verschneite weiße Hänge, in dessen jungfräulichen Schnee ein paar verwegene Burschen ihre atemberaubend schönen Spuren zaubern. So sieht häufig die Werbung fürs Skifahren aus. Dass Freeriden immer mehr Skifans in den Bann zieht, liegt aber auch an den immer ausgefeilteren Konstruktionen der Bretter.
Zum Skifahren braucht man vor allem Kraft in den Beinen? Stimmt nicht – der Oberkörper und das Gesäß spielen eine ebenso große Rolle.
Auch Fortgeschrittene können noch etwas lernen – wenn sie einen guten Lehrer haben. Und wer könnte einem das Skifahren besser beibringen, als der Deutsche Skilehrerverband? Darum präsentieren wir Ihnen in einer neuen Serie exclusiv Auszüge aus den aktuellen Lehrplänen des DSLV.
„Bauch weg in zehn Tagen.“ „Six-Pack in sechs Wochen“ – die Sportwelt ist voll von leeren Werbeversprechen. Meistens sind die Slogans besser als die Trainingsgeräte. „Wir machen aus Anfängern gute Skifahrer, gute zu großartigen Skifahrern, und aus den Großartigen die Besten“, behauptet Skier’s Edge. Ist das Ski-Trainingsgerät aus den USA, das jetzt auf den europäischen Markt kommt, wirklich so gut? Bernhard Krieger hat es im Selbstversuch für das Ski-Magazin getestet.
Im Januar zum Baden auf die Kanaren zu fliegen ist das Normalste von der Welt. Mit Skifahren im Sommer war das mal so ähnlich. In den vergangenen fünfzig Jahren boten fast sechzig Orte in den Alpen irgendwann mal Sommerski-fahren an. Dieses Jahr werden Anfang September nur noch sechs bis acht Gebiete übrig sein. Höchste Zeit also für ein Paar Abfahrten über sommerlichen Gletscherfirn. Denn wer weiß, wie lange das noch geht …
St. Moritz im Schweizer Engadin ist nicht nur ein High Society-Dorado, sondern auch ein Abenteuerspielplatz: In unserer letzten Ausgabe schilderten wir Ihnen das Erlebnis einer Mondschein-Abfahrt die Diavolezza hinab. Und in der jetzigen Ausgabe nun: Sonnen-Skifahren auf dem fabelhaften Morteratschgletscher – eine Sightseeing-Tour, die ihresgleichen sucht.
Skifahren in der Ferienzeit ist nicht gerade billig. Sogar zu Ostern, wo vielerorts der Schnee schon etwas nachlässt. Doch das SkiMAGAZIN hat recherchiert – und wirklich wahre preiswerte Schnäppchen gefunden. Die wir Ihnen hiermit ans Herz und ins Nest legen.
Wo die Elbe noch jung ist, liegt Vrchlabí und dahinter die Höhenzüge des wilden Riesengebirges. Ski gefahren ist man dort schon im 19. Jh. und heute ist die Begeisterung für den Skisport jung und unverbraucht. Wer hier abfährt stellt fest: Tschechien mausert sich – bis hin zur Weltcupdestination.
Ein Skistock ist einfach nur ein Stock? So einfach ist das für die Anbieter von Qualitätsstöcken nicht. Wie viel High-Tech in diesem Produkt steckt, wird erst offensichtlich, wenn man mal eine Fertigung von innen gesehen hat. Wir haben den Machern von Leki bei der Arbeit über die Schulter geschaut
Sie waren Revoluzzer, Pioniere und in den 1970er Jahren im Ski-Zirkus weltberühmt. Damals stellten die Garhammers die Ski-Welt mit ihrer halsbrecherischen Trickski-Akrobatik im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf, räumten Titel und Medaillen ab. Mittlerweile sind die „Hippies der Berge“ in die Jahre gekommen. Aus den „Wilden Hunden“ von einst sind seriöse Ski- und Snowboardkurs-Anbieter geworden. Verrückt aber sind sie immer noch – verrückt nach Schnee!
Sie tauchen nicht bei Olympischen Spielen oder Ski-Weltmeisterschaften auf. Dennoch gibt es neben den bekannten Weltcup-Helden skiverrückte Typen, die mit ziemlich schrägen Rekorden auf sich aufmerksam machten.
Besuch in Lenggries. Heidi Zacher (24) stellt die Krücken zur Seite, lässt sich auf der Küchenbank des Elternhauses nieder und trinkt schwarzen Tee mit Zitrone – aus dem „Ski Cross Vizehaferl“: Diese Tasse hat sie von einem Onkel verliehen bekommen, gewissermaßen als persönlichen Pokal – errungen für den zweiten Platz im Skicross-Gesamtweltcup der Saison 2010/11. Sie ist damit die erfolgreichste deutsche Skicrosserin seit Bestehen dieser jungen Sportart, die 1998 erstmals in Europa auftauchte, 2005 ihre erste WM und 2010 ihre ersten Olympischen Spiele erlebte. Die Bankkauffrau konnte ihren Vize-Titel in der Saison 2011/12 allerdings nicht verteidigen: Beim Weltcup-Rennen von St. Johann in Tirol stürzte sie am 7. Januar 2012 im Finallauf schwer und brach sich den Unterschenkel.
Wer der Ski-Industrie diese Frage stellt, bekommt jedes Jahr im Frühjahr auf der Sport-artikelmesse Ispo Antworten. Wir zeigen Ihnen die Messe-Highlights – und laden Sie ein, bei unserem großen Gewinnspiel mitzumachen.
Ausgabe 03/2012
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