Big-Mountain-Ski: Ach du dickes Ding!

Noch breiter als Freeride-Ski sind die Modelle der Big-Mountain-Kategorie. Ihre extreme Geometrie ist speziell für glitzernde Powder-Tage gemacht und empfiehlt sich vornehmlich den geübten Tiefschneefahrern

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© Faltermaier

SKICHARAKTER/EINSATZBEREICH

Die breitesten Latten am Markt sind ausschließlich für das Surf-Vergnügen im Pulverschnee ausgelegt. Die Modelle mit Mittenbreiten von teils über 130 Millimetern sorgen für Hochgenuss im Gelände abseits der präparierten Pisten. Mit ihnen lässt sich in weiten Schwüngen wunderbar der Tiefschnee zerstäuben. Durch ihre enorme Breite schwimmen sie im tiefsten Pulver gut auf und sacken selbst unter den Füßen von schweren Fahrern nicht ab. Die Ski mit dem ausladenden Shape und den weiten Radien um die 30 Meter sind generell unhandlich und schwierig zu beherrschen. Auch ihre geringe Taillierung unter der Bindung verlangt beim Kurven fahren viel Kraft und Geschick. Insgesamt sind sie somit eher ungeeignet für die Piste.

FAHRERTYP

Die Ski dieser Kategorie sind für Fahrer mit einer ausgeprägten Pistenallergie gemacht. Den perfekten Fahrspaß finden sie nur im Powder, wenn sie ihre Lines in den jungfräulichen Tiefschneehang ziehen. Big Mountains sind hauptsächlich für das Offroad-Fahren unter extremen Bedingungen gemacht und daher nur sicheren Fahrern mit viel Fahrpraxis und Geländeerfahrung zu empfehlen. Wer dazu eine Vorliebe für Twin-Tip und Freeride-Ski hat und gerne im hüfthohen Pulver unterwegs ist, für den ist diese Kategorie die richtige Wahl.

Mit einem moderatem Big-Mountain-Ski kommt der geübte Fahrer zwar auch auf weicher, glatter Piste zurecht, doch wird der Schnee härter oder der Untergrund bucklig, ist der Spaß mit den breiten Latten endgültig vorbei. Daher ist der Big Mountain ein klassischer Zweit-Ski für die ganz Neuschneereichen Geländetage.

DIE RICHTIGE LÄNGE

Wer sich solch einen gewichtigen Pulver-Killer zutraut, der sollte beim Kauf vor allem auf die richtige Länge achten. Umso länger der Ski, desto besser ist sein Auftrieb im Schnee. Dazu braucht es aber viel Kraft und gute Technik, um das schwere Gerät sicher zu steuern. Für sportliche, eher schwere Fahrer gilt die Regel: Körpergröße plus 5 bis 15 cm.

STÄRKEN

• Bester Auftrieb im Tiefschnee

• Absolut geländetauglich

• Laufruhig auch bei rasanten Abfahrten im Tiefschnee

SCHWÄCHEN

• Eher nicht für ­präparierte Pisten geeignet

• Unhandliches, schweres Material

• Das Steuern erfordert viel Kraftaufwand und gute Technik

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