Die große Freiheit

Das Großglockner Resort Kals-Matrei ist das größte Skigebiet in Osttirol – aber trotzdem nach wie vor ein absoluter Geheimtipp. SkiMAGAZIN-Autor Jupp Suttner hat hier nicht nur menschenleere Top-Pisten gefunden, die zu rasanten Carving-Abfahrten einladen, sondern auch ein exquisites 4-Sterne-Superior-HotelResort, von dem die ganze Skiregion profitiert.

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Text: Jupp Suttner

Es ist ein Geheimtipp von guten Freunden: Kals in Osttirol. Und wir sind wild entschlossen, ihn zu erproben – auch wenn die rund dreistündige Autoanreise von München aus Mühe kostet und mit den 20 Euro Mautgebühr (hin und zurück) pro Pkw für den unumgänglichen Felbertauerntunnel zusätzliche Ausgaben verbucht werden müssen. Doch wir wollen dem ewigen Drängeln unserer Kumpel („Da müsst ihr unbedingt mal hin!“) auf den Grund gehen, respektive auf den Schnee. Und jener erwartet uns bereits bei der Ankunft im Gradonna, unserem Quartier. Und was ­sollen wir sagen? Ab da wird – Felbertauern­tunnelgebühr hin oder her – alles gut. Gut? Welche Untertreibung! Geradezu fantastisch gerät die ­gesamte Unternehmung nun …

Denn oben, auf rund 2.600 Metern Höhe der Skischaukel Großglockner Kals-Matrei, liegt prächtigster Pulver. Unten, auf den Schlusshängen der Talabfahrten, bedeckt Kunstschnee respektabelster Güteklasse die Wiesen. Mehr als 40 Kilometer Pisten erwarten uns, dazu strahlend blauer Himmel mit betörendem Blick auf den Großglockner sowie auf 59 weitere Dreitausender. Und – jetzt kommt’s – dies alles fast exclusiv nur für uns, da sich so gut wie keine Menschen auf den Pisten befinden: rasanteste Carving-Möglichkeiten pur!

Zuerst schreiben wir das dem Umstand zu, dass Samstag – also Urlauber-„Wechseltag“ – ist. Doch auch am Sonntag bewegen sich kaum mehr Ski-Freaks auf den Hängen als 24 Stunden zuvor! Und da wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben. Erste Erkenntnis: Wer einsame Pisten bester Machart sucht, braucht nicht zehn Stunden in die kanadischen Rocky Mountains zu jetten – sondern erhält diese Chance beispielsweise von München aus auch in rund 180 Autominuten. Zweite Erkenntnis: Die Anreise-Kosten relativieren sich, da Kinder bis sechs Jahre den Liftpass gratis erhalten und Jugendliche bis 18 zum Kindertarif fahren. Dritte Erkenntnis: Manchen Freunden kann man wirklich trauen, wenn sie Tipps geben. Vielen Dank! Wir werden uns gelegentlich revanchieren.

Den kompletten Artikel erhalten Sie in Heft 06/16 von skimagazin. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 06 / 2016

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