Klein, aber fein - Skifahren, wo die Profis trainieren

Der Mölltaler Gletscher in Kärnten lockt nicht nur alljährlich die deutsche und internationale Weltcup-Elite zum Training. Das beschauliche, aber sportliche Gebiet bietet auch dem Normalo einen tollen Pistenmix für einen abwechslungsreichen Skitag. So nutzt etwa unser Autor Jupp Suttner das Gletscherareal gern zum Eingrooven nach der Sommerpause.

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© Schultz Gruppe

Text: Jupp Suttner

Es war an einem Mittwoch im vorvorletzten Winter. 6:30 Uhr morgens. Der Mölltaler Gletscher war noch in völlige Dunkelheit gehüllt, als die besten ­deutschen Skifahrerinnen die längste unter­irdische Standseilbahn der Welt bestiegen, den Gletscher Express, der mit zwölf Metern in der Sekunde, also rund 43 Stundenkilometern ­Durchschnittsgeschwindigkeit, dahinzischt und in acht Minuten die 4,8 Kilometer lange Strecke nach oben zurücklegt.

Viktoria Rebensburg & Co. im fernen Kärnten? Genau. Denn der „Mölli“, wie er gerne genannt wird, trägt den Titel „Offizielles Trainingsgebiet des Deutschen Skiverbandes“. Oben angekommen, stiegen die DSV-Alpin-Damen in den ­Sessellift um. Und von dort konnten sie ihn dann sehen – unter sich, auf der Piste: einen atem­beraubend schnell durch die Dunkelheit ­schwingenden Lichtpunkt. Erzeugt von einer Stirnlampe. Auf dem Kopf von – Ivica Kostelic. Denn der Kroate schlief stets oben, auf 2.800 ­Metern Höhe, in einem der Jugendherbergs-Stockbetten – um dann garantiert der erste Übende auf der Piste sein zu können.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 04 / 2017

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