Park City: Silberne Vergangenheit, goldene Zukunft

Einst ein Magnet für Schatzsucher und Pioniere – heute eine Top-Destination für Skifans aus aller Welt. Wie Park City von der Boomtown zur Geisterstadt und schließlich zum größten Skigebiet der USA wurde

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Satte 50 Mio. Dollar an Inves­titionen sind in diesem Jahr geflossen
© Dan Campbell, Scott Markewitz, PR

Text: Florian Tausch

Alles begann mit einem Zufallsfund. 1868 stießen drei Soldaten aus Colonel Patrick E. Connors Kompanie in der Einöde von Utah auf einen quarzähnlichen Felsbrocken. Sie schlugen ein Stück heraus, markierten den Ort mit einem roten Taschentuch und machten sich zurück auf den Weg in die Kaserne, wo das Gestein geprüft wurde. Es war ein Volltreffer: Die Probe ergab 96 Unzen Silber, 54 Prozent Blei und eine zehntel Unze Gold. Knappe zwei Jahre später wurde der erste Claim abgesteckt und Flagstaff (dt.: Fahnenstange) genannt. Schließlich errichtete der Mormone George Snyder gemeinsam mit seiner Frau Rhoda ein Blockhaus, über dem die ersten Minenarbeiter im Jahr 1872 eine von Rhoda handgenähte amerikanische Flagge hissten und verkündeten: „Wir nennen diesen Platz Parley’s Park City!“ Das „Parley“ – eine Referenz an einen frühen Siedler – ging bald verloren, und „Park City“ wurde zur neuen Boomtown. Bereits 1882 machte die Minenindustrie 78 Prozent vom Export des Staates Utah aus, 1892 galt die „Silver King Mine“ als eine der berühmtesten der Welt, nur an wenigen Stellen in den USA wurde zu dieser Zeit so viel Silber gefördert wie in Park City. Noch heute durchziehen fast 2.000 Kilometer Stollen das Gebiet.

Die erfolgreiche Zeit dauerte – trotz einiger Rückschläge rund um den Ersten Weltkrieg – viele Jahrzehnte an. Noch 1928 war die mittlerweile vereinte Minengesellschaft der Stadt der größte Silberförderer der Staaten, doch in den 50er-Jahren machte ein radikaler Preisverfall des Silbers das Geschäft unprofitabel. Immer mehr Minen schlossen ihre Tore, die Arbeiter wanderten ab. Zu dieser Zeit schufteten weniger als 200 Männer unter Tage. Park City war fast vollständig verlassen und wurde immer mehr zu einer Geisterstadt.

Auf der Suche nach Rettung entsann man sich völlig anderer, aber ebenso traditionsreicher Vorzüge: Schon in den 1880er-Jahren hatten Minenarbeiter sogenannte „longboard snowshoes“ benutzt, um im tiefen Schnee ­voranzukommen. In den 1920ern entwickelte sich Skifahren in vielen ­Gegenden als Sport, und skandinavische Arbeiter hatten bereits eine Schanze gebaut, auf der sie Sprungwettbewerbe durchführten. Bereits 1923 sagte das noch heute existierende Lokalblatt „Park Record“ voraus, dass sich Park City in ein „Wintersport-Mekka entwickeln wird“.

Vom Silber zum Schnee-Abenteuer

Vielleicht haben sich die verbliebenen Bewohner an all das zurückerinnert, als sie Anfang der 60er-Jahre mit einem ungewöhnlichen Vorschlag zur Rettung der Stadt um die Ecke kamen: Park City sollte ein Skigebiet errichten. Und so erkämpfte sich die letzte verbliebene Gesellschaft einen 1,2-Millionen-Dollar-Kredit von der Bundesregierung, baute davon Tal- und Bergstation, eine Gondel, einen Sessel- und einen Schlepplift sowie einen 9-Loch-Golfplatz. Das neue Skigebiet erhielt den schillernden Namen „Treasure Mountain“ (dt.: Schatzberg). 1963 eröffnete das Resort schließlich auf 40 Quadratkilometer Land, das den Minenmitarbeitern gehörte.

Für die ersten Skifans war die Erkundung des Gebiets ein echtes Abenteuer. So konnte man auf einer alten Lore durch einen ehemaligen Entwässerungstunnel in den Berg fahren, bis man den Grund des tiefsten Schachts der Gegend erreichte. Aus über 500 Metern Tiefe ging es schließlich mit einem Förderaufzug hinauf. Bis die Skifahrer durch eine windschiefe ­Hütte ins Freie traten – die Damen, der Zeit gemäß, oft in (inzwischen nicht mehr ganz) blütenweiße Jethosen gekleidet –, waren zwei Stunden vergangen.

Ein wahrlich holpriger Anfang also. Und so mussten die Offiziellen bei der Bevölkerung massiv dafür werben, im Ort zu bleiben und ihre Immobilien nicht zu verkaufen. Das Argument: „Eines Tages wird es etwas wert sein!“

Wohl dem, der auf diese ­Worte gehört hat. Der Verkauf eines Stadtgrundstücks mit Haus hätte zu damaliger Zeit ganze 500 Dollar eingebracht. Wer heute an den zahlreichen Immobilienbüros des Ortes entlang­flaniert oder entsprechende Anzeigen in den lokalen Magazinen aufschlägt, wird zumeist Angebote finden, die im mittleren Millionenbereich liegen.

Eine skiverrückte Familie

Die Grundstücksbesitzer verdanken dies vor allem zwei Personen: Nick Badami und seinem Sohn Craig. Die Badami-Familie kaufte das Skigebiet Mitte der 70er-Jahre und machte sich mit viel Verve daran, aus dem eher mäßig dahindümpelnden Resort eine Top-Destination zu machen. Die Bemühungen gingen weit über die Pisten hinaus – sie reichten bis auf die Main Street, wo dank der Badamis Leben, Kultur und Jobs entstanden. Vor allem Sohn Craig war es aber, der das ganz große Ski-Theater nach Park City locken wollte. Im extrem schneereichen Utah setzten die Badamis früh auf zusätzlichen Kunstschnee. Das Kalkül: Mit einem großen Ski-Event zu Saisonbeginn konnte der Ort auch international Aufmerksamkeit erregen. Mit viel Einsatz und Überzeugungskraft schaffte Craig Badami es, im März 1985 die ersten Weltcup-Events nach Utah zu holen. Später überzeugte er die FIS-Granden, im November die Weltcup-Saison in Park City zu eröffnen – inklusive Show-Veranstaltung, bei der Größen wie Fleetwood Mac zwischen den Läufen aufspielten. Die Veranstaltungsreihe „America’s Opening“ war geboren und brachte den bis dahin weitgehend unbekannten Skigebieten in Utah eine Aufmerksamkeit, ohne die das nahe gelegene Salt Lake City vermutlich nicht den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2002 erhalten hätte. Bei diesen wurde u. a. der Riesenslalom in Park City, Freestyle-Skiing und der Slalom im unmittelbar angrenzenden Deer Valley ausgetragen.

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© Dan Campbell, Scott Markewitz, PR

Big Wedding der Skigebiete

1989 starb Craig Badami bei einem Hubschrauberabsturz (seiner wird mit einer Piste gedacht, die nach seinen Initialen „CB’s Run“ genannt wurde), sonst hätte er wohl noch den Höhepunkt der bis-herigen Geschichte des Resorts miterlebt: Seit der Saison 2015/16 ist Park City durch den Zusammenschluss mit dem benachbarten The Canyons das größte Skigebiet der USA. Möglich wurde dies durch die kürzlich erfolgte Übernahme beider Gebiete durch die Betreiber­gesellschaft Vail Resorts, zu der unter anderem auch Vail und Beaver Creek, Keystone, Heavenly, North Star und weitere Gebiete in den USA und Aus­tralien gehören. Das bringt außer tollen neuen Abfahrten noch einen ganz praktischen Nutzen mit sich: Wer ein Liftticket der Vail Resorts – den sogenannten „Epic Pass“ – besitzt, kann diesen nicht nur in Park City, sondern in allen zum Unternehmen gehörenden Resorts nutzen. So kann man bei einem längeren US-Skitrip den Preisvorteil eines Mehrtagestickets oder Saisontickets (lohnt sich schon ab einem Aufenthalt von mehr als einer Woche) nutzen, ohne an ein Gebiet gebunden zu sein.

Das Areal, das sich nun in Park City erschließt, ist gigantisch und wird hinsichtlich seiner Ausmaße in ganz Nordamerika nur knapp vom kanadischen Whistler übertroffen. Allein der Teil des ehemaligen The Canyons war Utahs größtes Skigebiet. Von der Talstation, dem Resort Village mit seinen zahlreichen Hotels, Sportgeschäften und Lokalen, geht es zunächst mit der Red Pine Gondola oder dem Orange Bubble Express hinauf. Dieser nördliche Teil des Skigebiets zeichnet sich durch seine zumeist breiten Pisten mit einem angenehmen Gefälle für weite Carving-Turns aus. Anspruchsvolle Runs wie Sidewinder oder Cloud 9 erreicht man über den Tombstone Express. Auch am anderen Ende des ehemaligen Canyon-Teils finden sich mit Alpenglow, Twilight und Deja Vu schöne Abfahrten für Kenner. Unter dem gut 2.800 Meter hohen Dream Peak (mit den Liften Dreamcatcher und Dreamscape) befindet sich zudem ein großartiges Treeskiing-Terrain, das jeden Schwierigkeitsgrad zu bieten hat. Hier liegen auch fantastische Powder-Abfahrten, und so ist der Dream Peak vor allem an Neuschneetagen zu empfehlen – wenn die Freeride-Gemeinde eigentlich zum höchsten Gipfel pilgert, dem Ninety-Nine 90. Doch an diesem 3.045 Meter hohen Berg, der als Freeride-Hotspot gilt, ist das Gelände besonders ausgesetzt, und der Zugang wird über ein Tor kontrolliert. Es warten also unter Umständen viele Leute auf die Freigabe der Bergwacht, die je nach Lage schnell, erst nach Sprengungen oder auch gar nicht kommen kann – weshalb es Insider eben an die dann leeren Hänge des Dream Peak zieht. Eine weitere hervorragende Freeride-Alternative befindet sich am Super Condor Express. Von dessen Bergstation geht es mit einem 25-minütigen Hike hinauf auf den Murdock Peak, unter dessen Gipfel sich eine weit­läufige Powder-Bowl ausbreitet.

Massive Investitionen

Die Verbindung ins „alte“ Park-City-Gebiet verläuft vom Fuße des kleinen Flatiron-Lifts über den Pine-Cone-Sattel hinüber zum Silverlodge-Lift – und damit mitten hinein ins Herz des Resorts. Bei entsprechenden Bedingungen kann man auch auf der Spitze des Sattels aussteigen und über unpräpariertes Gelände in den Thaynes Canyon abfahren. So wird ein großartiges Freeride-Gebiet erschlossen, das vorher nur durch einen relativ langen Aufstieg zu erreichen war. Aber Vorsicht: Von hier aus gibt es keinen „easy way down“, alle Geländeabfahrten tragen das Siegel „Double Black Diamond“ – die schwierigste Kategorie des amerikanischen Einteilungssystems (bei dem übrigens – um einem falschen Eindruck beim Blick auf den Pistenplan vorzubeugen – blaue Pisten unseren roten, mittelschweren Abfahrten entsprechen).

Die neue 8-Personen-Gondel ist ­jedoch nicht die einzige Investition der neuen Eigentümer: Satte 50 Millionen Dollar an Kapital sind in diesem Jahr geflossen. Alte Lifte wurden durch neue ersetzt, die Schneeproduktion auf den neuesten Stand gebracht, ­zahlreiche alte Hütten renoviert und eine ­zusätzliche gebaut.

Legendäre Tiefschneehänge

Das Zentrum des ehemaligen Park-­City-Teils ist der Summit, auf dem sich Bergstationen der Lifte Silver­lode, Motherlode und Bonanza befinden. Von hier aus hat man wirklich alle Optionen. Nach Norden erstrecken sich – breit und einladend – unzählige gemäßigte bis anspruchsvolle Pisten. Der westlich abfallende Hang zum Thaynes Canyon bietet einige der besten Abfahrten für Fortgeschrittene und wunderbare Treeskiing-Möglichkeiten durch die Motherlode Meadows. Wer in südlicher Richtung abfährt, erschließt sich wiederum zwei herausragende Geländeabschnitte für Experten und Powder-Süchtige: die Jupiter Bowl und die McConkey’s Bowl. Der Name McConkey dürfte manchen Skifan aufhorchen lassen: Shane McConkey­ war einer der prägendsten und berühmtesten Extrem-Ski-Profis, ein echter Visionär und Grenzgänger, der 2009 im Alter von nur 39 Jahren bei einem seiner Stunts in den Dolomiten verstarb. Doch die Bowl wurde nicht nach Shane benannt, sondern nach seinem Vater: Jim McConkey, ebenfalls passionierter Skifahrer und ­„früher Freeskier“, war bei den Bergbahnen von Park City tätig. Entgegen der Anordnung seiner Arbeitgeber fuhr er regelmäßig außerhalb der Skigebietsgrenzen – eben an jenen Hängen, die nun seinen Namen tragen. Diese bilden gemeinsam mit der ebenfalls den Tiefschneefans vorbehaltenen Jupiter Bowl den südlichen Abschluss und gleichzeitig ein ­Highlight des Skiresorts.

Unglaubliche Vielfalt

Schon aufgrund der Größe bekommen Skifans in Park City ein enormes ­Spektrum an Möglichkeiten geboten. Sanfte Genießerpisten, steile High-Speed-Abfahrten, Treeskiing, Powder-Runs – da ist wirklich für jeden etwas dabei. Und auch wer sich zwischendurch gerne im Park austobt, ist hier bestens aufgehoben: Mehrere Terrain-Parks, darunter die gigantischen olympischen Kicker und die Halfpipe, stehen jedem offen.

Was einen Besuch zusätzlich lohnenswert macht, ist der Ort selbst, denn Park City ist kein Retorten-Ort wie viele andere US-Skiresorts. Die reichhaltige Geschichte ist überall spürbar. Die Main Street ist bunt und lebhaft, voller Gallerien, Geschäfte und Cafés. In wirklich hervorragenden Restaurants kann man sich genussvoll die Kräfte für den nächsten Tag anfuttern. Und dass hier – trotz des „Mormonen-Staats“ Utah – auch richtig gefeiert wird, wird spätestens beim Besuch des „No Name Pubs“ oder der „High West Whiskey“-Destillerie klar. Und von noch etwas profitieren gerade europäische Besucher: Der Ort liegt nur 40 Minuten von Salt Lake City entfernt, die Anreise gestaltet sich dadurch leichter als bei manch anderem Resort in Nordamerika.

Wer diesen Weg auf sich und das weitläufige Areal unter die Latten nimmt, passiert hin und wieder mitten im Skigebiet einen alten Förderturm. Auch die windschiefe Hütte, aus der die Skifans der ersten Stunde nach zweistündiger Fahrt ins Freie traten, kann man noch besichtigen. So erlebt man hautnah den unglaublichen Wandel dieses Ortes, der beinahe zur Geisterstadt verkommen wäre – bevor er schließlich durchs Skifahren ­gerettet wurde.

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Auf den Sonnenterrassen bieten sich herrliche Ausblicke auf die Bergwelt.
© Dan Campbell, Scott Markewitz, PR

Park City

Mit der Übernahme durch die Betreibergesellschaft Vail Resorts und dem ­Zusammenschluss mit dem Nachbargebiet The Canyons ist Park City zum größten Skigebiet der USA avanciert.

SKI & SPASS

- PISTEN UND LIFTE

38 Aufstiegsanlagen, 17 Gipfel und 14 Bowls – so lautet die beeindruckende Bilanz seit dem Zusammenschluss. Damit werden ­insgesamt über 7.300 Acre befahrbarer ­Fläche erschlossen (2.954 Hektar). Höhe: 2.080 bis 3.049 Meter.

- Off-Piste

Powder-Junkies finden unzählige Möglichkeiten für Tiefschnee-Runs. Am empfehlenswertesten sind jedoch die Jupiter Bowl, die McConkey’s Bowl und der Ninety-Nine 90.

- Heli-Skiing

Auch das ist hier möglich: Seit 40 Jahren bereits betreibt Powderbird einen Heli-Skiing-Service in den Wasatch-Mountains. Gestartet wird mitten aus dem Zentrum des ehemaligen Canyons-Gebiets an der Red Pine Lodge. Mehr Infos: www.powderbird.com

- PARK & PIPE

Park City ist der Traum eines jeden Shredders. Kein Wunder, dass einige der Stars der Szene von hier kommen. Die gigantischen „King’s Crown“-Kicker sind schon bei der Anfahrt von Weitem zu sehen. Insgesamt kann man mehr als 150 Park-Features erleben, inklusive einer 22-Fuß-Halfpipe. Weitere Infos zu diesem Thema: www.irideparkcity.tv

ESSEN ∙ FEIERN ∙ WOHNEN

- HÜTTEN

Insgesamt gibt es 16 Hütten im Gebiet, die teilweise sehr gutes Essen auch jenseits des üblichen Burger-Angebots servieren, zum Beispiel die Cloud Nine am Dreamcatcher-Lift, das Summit House Restaurant (im Berg-Zentrum des ehemaligen Park-City-Gebiets) oder die neue Snow Hut Lodge am Fuße der neuen Verbindungsbahn.

- RESTAURANTS

• The Viking Yurt bietet ein ganz spezielles kulinarisches Erlebnis. Man speist in einer Jurte, einer Zeltart, wie sie die Mongolen bereits seit 2.000 Jahren benutzen. Dieses befindet sich mitten im Skigebiet und ist über den Bonanza-Lift zu erreichen. Auch tagsüber kann man hier eine Stärkung zu sich nehmen, doch abends können hier maxi-mal 40 Dinner-Gäste speisen. Diese werden mit einem von einer Schneekatze gezogenen Schlitten bergauf gezogen. Oben erwartet sie ein exquisites sechsgängiges Menü. Reservierungen: www.vikingyurt.com

• The Farm. Dieses im Resort Village des ehemaligen Canyons-Gebiets gelegene Restaurant wurde von lokalen Magazinen bereits mehrfach ausgezeichnet. Hier werden vor allem nachhaltig produzierte, lokale Lebensmittel verarbeitet. Tel. 001-435-615-3430

• Handle. Modern interpretierte, kreative amerikanische Küche. Tolles Ambiente. Das Konzept sieht extra kleine Portionen vor, sodass man vieles probieren und miteinander teilen kann. In unmittelbarer Nähe zur Main Street gelegen. 136 Heber Avenue, Tel. 001-435-602-1155, www.handleparkcity.com

- APRÈS-SKI

Auch im Mormonen-Staat Utah kann man feiern (und trinken). Hoch her geht’s zum Beispiel direkt auf der Main Street im No Name Saloon. 447 Historic Main Street.

- SCHLAFEN & WOHLFÜHLEN

• Park City Peak’s Hotel. Schönes Hotel in guter Lage in der Nähe zum Skigebiet. Nach dem Skifahren kann man in dem riesigen Outdoor-Hot-Tub abhängen und einen

tollen Blick auf die umliegenden Bergketten genießen. 2346 Park Avenue, Tel. 001-435-649-5000, 1-800-649-5012, www.parkcitypeaks.com

• Copperbottom Inn. Eine Alternative zum klassischen Hotel. Das Copperbottom Inn bietet „Condos, Ferienwohnungen mit ­eigener Küche etc. Zentral gelegen und gut ans Busnetz angeschlossen. www.wyndhamvacationrentals.com

GUT ZU WISSEN

- SAISON

20.11.2015 bis 17.04.2016

- ANREISE

Flug nach Salt Lake City. Von dort aus geht es in weniger als einer Stunde mit dem Auto nach Park City. Vom Flughafen aus gibt es ­einen kostenlosen Shuttle-Service. Ansonsten empfiehlt sich ein Mietwagen.

- KURZTRIPS

Park City und die Nachbargemeinden bis hin nach Salt Lake City sind durch ein hervorragendes Busnetz miteinander verbunden. Jeder fährt dabei kostenfrei. Das Auto kann man hier sehr gut stehen lassen.

- REISE-ARRANGEMENTS

Die Einzelpreise für Flug, Transport, Unterkunft und Skipass mögen viele erst einmal von einem Nordamerika-Trip abschrecken. Reise-Arrangements von spezialisierten deutschen Reiseveranstaltern sind jedoch deutlich günstiger, als wenn man alles einzeln organisiert und bucht. Angebote gibt es beispielsweise bei Faszination Ski (www.faszinationski.de), Hagen Alpin Tours (www.pulver-schnee.de), Stumböck Club (www.stumboeck.com) oder Argus Reisen (www.argusreisen.de).

- INSIDERTIPP

Trotz der Einschränkungen, die in Utah bezüglich Alkohol gelten: In Park City gibt es eine eigene Destillerie: „High West“ nennt sich das (sehr gute) „Feuerwasser“, das hier produziert wird. Eine echte Entdeckung für Whiskey-Fans. Die Destillerie kann man besichtigen. Außerdem kann man im High West Distillery & Saloon gut speisen, feiern - und Whiskey-Vorräte anhäufen. Nicht verpassen! 703 Park Avenue, Tel. 001-435-649-8300

- INFO

www.parkcitymountain.com, www.visitparkcity.com, www.skiutah.com

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 06 / 2015

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