Hilde Gerg: "Da wurden meine Knie weich!"

20 Weltcup-Siege, WM-Gold mit der Mannschaft, Slalom-Olympiasiegerin: Hilde Gerg ist eine der erfolgreichsten Fahrerinnen in der Geschichte des deutschen Alpinsports. Im Karriere-Interview erinnert sich die dreifache Mutter an die schönsten und schwierigsten Momente ihrer Laufbahn – und Sie erklärt, warum Sie ihren Spitznamen "Wilde Hilde" früher nicht ausstehen konnte.

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Interview: Thilo Neumann

Elf Uhr vormittags ist es, als Hilde Gerg Zeit für uns findet. „Kein ­Problem, der Kleine schläft ­gerade.“ Der ­Kleine, das ist ihr drittes Kind, anderthalb Jahre alt, die zwei anderen sind schon in der Schule. Nun ­bereitet die 41-jährige Olympiasiegerin von Nagano das Mittagessen vor, während sie im Gespräch mit dem SkiMAGAZIN auf ihre Karriere zurückblickt. Eine Laufbahn, geprägt von Triumphen und Nieder­lagen, Verletzungspausen und Comebacks. Immer wieder kämpfte sich Gerg nach Rück­schlägen zurück in die Weltspitze, feierte Siege, hielt sich oben. Bis ein Trainingssturz in den USA ihre ­Karriere beendete – nach 13 Jahren im ­Profisport. Doch für Groll und Bitterkeit hat Gerg nichts übrig. Ein Gespräch mit einer Ex-­Rennläuferin, die mit sich im Reinen ist.

Frau Gerg, wie sieht Ihr Alltag aus, elf Jahre nach dem Karriereende als Profi?

Vor anderthalb Jahren bin ich zum dritten Mal Mutter geworden, mein Sohn hält mich gut auf Trab. Zuvor habe ich in der Physiotherapie-Praxis meines Mannes als Personal ­Trainerin gearbeitet. Eine Arbeit, die mir sehr viel Spaß gebracht hat. Ich will wieder damit anfangen, wenn der Kleine in den Kindergarten kommt. Zudem vermieten wir ­Ferienwohnungen bei uns im Haus, da kümmere ich mich um alles: ­Wäsche waschen, putzen, Gäste­betreuung, Abreisen organisieren. Da wird mir nicht langweilig.

Den kompletten Artikel finden Sie in Heft 02/17 von skimagazin. Hier können Sie das Heft nachbestellen.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 02 / 2017

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