ELAN WAVEFLEX

In Wintersport-Produkten stecken viele technische Details, die die Firmen natürlich gerne mit möglichst beeindruckenden Begriffen bewerben. Doch am Ende wälzt man Kataloge oder – besser – das SkiMAGAZIN und fragt sich bei der Vielzahl der Bezeichnungen und Abkürzungen: Was will mir der Hersteller damit sagen? Wir machen uns an die Aufklärung …

Text KATHARINA TEUDT Bild Hersteller

Was ist eigentlich… ELAN WAVEFLEX? – Ein Wellenprofil, das hart mit weich verbindet

Ein guter Performance-Ski verbindet zwei Eigenschaften, die sich zunächst auszuschließen scheinen. Der Ski muss einerseits durch einen ausgewogenen Flex biegsam sein und darf andererseits möglichst keine Verdrehung bzw. Verwringung in der Längsachse zulassen (also „torsionssteif“ sein), um bestmögliche Laufruhe und Kantengriff zu gewährleisten. Die Entwickler bei Elan haben im Jahre 2006 eine mechanische Finesse umgesetzt, um diesen beiden Kriterien gerecht zu werden: das Wellenprofil. Dabei durchzieht die Oberfläche des Skis eine charakteristische Wellenstruktur, die ihm neue physikalische Eigenschaften verleiht. In der vertikalen Bewegung gibt das gewellte Brett flexibel nach. Die Verdrehung um die eigene Längsachse bei großer Druckeinwirkung wird jedoch wirkungsvoller blockiert, als bei einer „glatten“ Bauweise. Wer das Prinzip nachempfinden möchte, nimmt ein Blatt Papier und faltet es wie eine Ziehharmonika. Das Blatt kann trotzdem leicht nach vorne und hinten gebogen werden. Die Steifigkeit um die Längsachse ist jedoch wesentlich höher, als bei einem ungefalteten Blatt. Die Waveflex-Technologie, die auch bei den aktuellen Amphibio-Modellen zum Einsatz kommt, erntete bereits einige Preise, unter anderem den European Ski Award bei der ISPO 2006 sowie den red dot Design Award 2007.

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