Salomon Full Custom Shell

In Wintersport-Produkten stecken viele technische Details, die die Firmen natürlich gerne mit möglichst beeindruckenden Begriffen bewerben. Doch am Ende wälzt man Kataloge oder – besser – das SkiMAGAZIN und fragt sich bei der Vielzahl der Bezeichnungen und Abkürzungen: Was will mir der Hersteller damit sagen? Wir machen uns an die Aufklärung …

Text Katharina Teudt Bild Hersteller

Was ist eigentlich … Salomon Full Custom Shell? Der Rundum-Thermoschuh

Wenn der Skischuh drückt, kann ein Bootfitting zum perfekten Sitz verhelfen. Die beliebte Alternative zum Fräsen ist die präzisere Thermoanpassung, wobei durch eine Hitzebehandlung die Schale formbar gemacht wird. Bei den Salo-mon-Skischuhen galt bislang die Custom Shell als die bewährte Methode zur genauen Fußanpassung: Die Schale wird einige Minuten in einem speziellen Ofen erwärmt, dann schlüpft der Fuß hinein und der weich gewordene Schalenteil verformt sich durch den Fußwiderstand. Im Wasserbad wird das angepasste Material dann ausgehärtet und der Schuh ist auf den Fuß abgestimmt.

Das verformbare Material war bislang lediglich im Bereich des Vorfußes verarbeitet. Beim Full Custom Shell betrifft die individuelle Modellierung nun den gesamten unteren Schuhteil. Die Schale ist mit demselben Erwärmungs- und Aushärtungs-Prozess um den ganzen Fuß herum anpassbar. Der Fuß hat dann im Fersenbereich einen besseren Halt, und der Vorfuß sowie die Zehen bekommen genau den Platz, den sie brauchen. Das Ziel ist bessere Kontrolle und Kraftübertragung, Sicherheit beim Fahren sowie erhöhter Komfort.

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Früher konnte bei Custom Shell nur der Vorfußbereich verformt werden, nun die gesamte untere Schale.

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