Stöckli Torsiotech Titanal

In Wintersport-Produkten stecken viele technische Details, die die Firmen natürlich gerne mit möglichst beeindruckenden Begriffen bewerben. Doch am Ende wälzt man Kataloge oder – besser – das SkiMAGAZIN und fragt sich bei der Vielzahl der Bezeichnungen und Abkürzungen: Was will mir der Hersteller damit sagen? Wir machen uns an die Aufklärung …

Was ist eigentlich … Stöckli Torsiotech Titanal? Gezielte Aussparung für torsionalen Flex

Für schnelle Turns und sportliche Abfahrten eignen sich leichte, griffige Ski. Damit sie dabei nicht flattern und in Kurven gut greifen muss das Material stabil und flexibel sein.

Dafür entwickelte Stöckli zunächst die Polyamid-Insert-Technologie, kurz P.I.T. Hier werden Einkerbungen in die Titanal-Oberfläche des Skis gelasert. Die entstandenen Lücken werden mit elastischen Polyamid-Einsätzen gefüllt. Durch die durchbrochene Struktur ist das Material beweglicher, kann besser auf Schwingungen reagieren und spart zudem Gewicht ein.

Das weiterentwickelte Torsiotech Titanal orientiert sich an P.I.T. und wird ähnlich angewendet. Im Mittelteil des Skis werden Aussparungen in die Titanschicht gelasert und mit elastischer Glasfaser gefüllt. Durch diese gezielte Aussparungen im Mittelbereich wird die Torsion und damit die Aggressivität der Ski reduziert. Resultat: Trotz präzisem einlenken, kraftsparendes Steuern der Kurve. In die neuen Laser-Modelle CX und SX werden noch leichtere Carbon Inserts eingelassen. So sollen die Race-Eigenschaften der Modellreihe nochmals verbessert werden.

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Im Mittelteil des Skis, hier im grauen Bereich, werden Aussparungen in die Titanalschicht gelasert und mit elastischer Glasfaser gefüllt.

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