Was ist eigentlich K2 Konic?

Ein cleverer Materialmix im Skikern

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Hohe, punktuelle Kräfte treten vor allem während des Schwungs auf (oben). Darum kann in der Mitte des Holzkerns leichtes Material platziert werden, während hartes Holz an den Außenseiten und zusätzliche Metall-einlagen für Stabilität sorgen.
© Hersteller

Text: Marc Neumann

Mit der Konic Technologie verfolgt K2 das Ziel, spielerisches Handling mit bestmöglicher Performance zu kombinieren. Der Zugang dazu erfolgt nicht nur über den Materialmix im Skikern, sondern auch wo die Materialien jeweils zum Einsatz kommen. Beispiel Holzski: In den meisten Fällen besteht der Kern nur aus einer Holzart. Bei Konic werden verschiedene Hölzer mit unterschiedlichen Eigenschaften gemischt und strategisch platziert: Leichtes Holz kommt in der Skimitte und an den Skienden zum Einsatz, dichteres Holz vor allem an den Seiten entlang der Kanten. Diese seitlichen Bereiche werden zusätzlich mit Metalllagen verstärkt. Der Effekt: Einerseits wird der Ski leichter und das Schwunggewicht wird reduziert, andererseits verfügen die Seitenbereiche, auf die während des Kurvenverlaufs die größten Kräfte einwirken, über die notwendige Stabilität und Härte. Noch zur Klärung: Mit „iKonic“ bezeichnete Ski verfügen über einen wie beschriebenen Holzkern, mit „Konic“ bezeichnete Ski sind nach dem gleichen Prinzip konstruiert, in ihnen kommt jedoch ein Composite-Kern zum Einsatz.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 04 / 2015

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