Keine Preisexplosion!

Gute Nachrichten aus den Skigebieten – die Liftkarten werden in der Saison 2016/17 nicht viel teurer.

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Günstig ist Skifahren nicht wirklich. Weil die Kosten für Energie und Personal steigen, werden auch Skipässe in jedem Jahr teurer. Zur Erleichterung aller Wintersportler bleibt uns der große Preisanstieg in diesem Jahr aber glücklicherweise erspart. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhen die Gebiete die Preise für einen 6-Tages-Pass „nur“ um 2 Prozent und nicht wie in der Vorsaison um 5 Prozent. Im Schnitt muss man 2016/17 für eine Woche ­Skifahren 271,70 Euro hinblättern (15/16: 266,10). Das ­zumindest hat die Skiatlas-App „Schneeundmehr“ ausgerechnet, die seit 13 Jahren die Preisentwicklung der Skipässe der 50 größten ­Skigebiete im Alpenraum verfolgt.

Absolut gesehen sind die Preise für Skipässe in der Schweiz währungsbedingt sogar gesunken. Das ändert allerdings nichts daran, dass die zehn teuersten Gebiete alle in der Schweiz liegen. Spitzenreiter ist Zermatt-Aostatal mit satten 423 Euro für sechs Tage Pistenspaß. Schaut man auf den Rest der Alpenwelt, haben nur die oberbayrischen Skigebiete von „AlpenPlus“, Lenggries, Spitzingsee und Bayrischzell, die Preise nicht erhöht. Spürbar teurer wurde der Pass von Dolomiti Superski (12 Euro mehr auf 287 Euro). Am Stubaier Gletscher und am Arlberg muss man 2016/17 je zehn Euro mehr zahlen (267 bzw. 262 Euro). Allerdings haben die Skigebiete mit neuen Liften das Angebot und den Komfort auch deutlich erhöht. Wie sehr Ihr Lieblingsgebiet seine Preise angehoben hat, finden Sie auch auf: www.skiinfo.de

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 06 / 2016