Mehr Power in Sölden

Neue Bahn und Gletscher-Schauspiel "Hannibal" Sölden setzt im Winter 2016/17 wieder ganz besondere Akzente: In dem Ski-Mekka im Ötztal können Skifans jetzt eine hochmoderne 10er-Kabinenbahn nutzen - und eine bombastische Live-Performance erleben.

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Sölden ist immer gut für Superlative. Zur Wintersaison 2016/17 gibt es eine neue Bahn: Die seit 1998 betriebene ­Giggijochbahn wird durch eine hoch-moderne 10er-Kabinenbahn ersetzt. Ihre ­Förderleistung von 4.500 Personen pro Stunde ist weltweit spitze. Tal- und Bergstation bekommen neue Gebäude – entworfen vom Architekturbüro ­Obermoser aus Innsbruck, das vor wenigen Jahren schon die Stationen der neuen Gaislachkoglbahn und das ­futuristisch designte Restaurant ice Q bauten.

Spektakulär und historisch wird es am 21. April 2017. Dann zieht der karthagische Feldherr Hannibal noch einmal über die Alpen. Zumindest in einer beeindruckenden Vorstellung, die an die geschichtsträchtige Alpenüberquerung in der Antike erinnert. „Hannibal“ ist eine Live-­Performance von über 500 Teilnehmern am Rettenbachferner in 3.000 Metern Seehöhe. Mal still, mal donnernd breitet sich eine präzise Choreographie von Tänzern und Lawinen, Pistenbullys, Base-Jumpern, Flugzeugen, ­Helikoptern und Skidoos, Paraglidern und Skifahrern über den Gletscher aus. Zuletzt hatten 8.000 Zuschauer den nachempfundenen historischen Coup des Feldherrn, der 218 v. Chr. mit einem Heer von 60.000 Afrikanern, Kelten, Spaniern, Tausenden Pferden und 37 Elefanten in nur zehn Tagen den Alpenhauptkamm überquerte, live und mit allen Sinnen mitverfolgt. Dadurch ist „Hannibal“ aktuell die größte Performance der Welt. Inszeniert wird die Show vom Künstlernetzwerk „lawine torrèn“.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 05 / 2016