Michael Schumacher nach Skiunfall in Lebensgefahr

Drama um die Formel-1-Legende: Der Rekordweltmeister zieht sich bei einem Sturz in Frankreich ein Schädel-Hirn-Trauma zu

Es passierte in Méribel, kurz unter dem Gipfel des 2.783 Meter hohen Saulire. Hier war Michael Schumacher gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn zwischen den beiden Pisten Chamois und Biche im Tiefschnee, als er mit einem Felsen kollidierte.

Laut Berichten sind zwei Bergretter bereits wenige Minuten nach dem Unfall bei dem ehemaligen Formel-1-Weltmeister gewesen, wobei dieser noch bei Bewusstsein war. Ein Rettungshubschrauber brachte Schumacher umgehend ins Krankenhaus von Albertville-Moutiers gebracht, von wo er um 12.45 Uhr in die Klinik nach Grenoble verlegt wurde, da sich die Verletzungen als schwerwiegender herausstellten als anfangs erhofft.

Am Nachmittag traf dann der Neurochirurg Gérard Saillant ein. Dieser ist nicht nur Gründer und Präsident eines Gehirn-Instituts sondern auch ein Freund von Schumacher.

Noch in der Nacht wurde der Rekordweltmeister not-operiert und liegt derweil im Koma. Der Zustand des 44-jährigen gilt als kritisch.

Nach ersten Erkenntnissen der Behörden ist der Unfall nicht auf einen Zusammenstoß mit einer anderen Person zurückzuführen, sondern auf einen Fahrfehler. Wie Schumachers Sprecherin Sabine Kehm bestätigte, trug dieser zum Unfallzeitpunkt einen Helm.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Aktuelle Beilagen und Specials

  • catalog flat

Events

29.11 – 02.12.2018
St. Anton - Ski Opening