"Hausaufgaben erledigte ich im Auto"

Andreas Sander startet als Deutschlands bester Speedfahrer in die Weltcup-Saison. Der 28-jährige Abfahrts- und Super-G-Spezialist könnte in diesem Winter seine ersten Podiumsplätze einfahren. Abzusehen war diese Entwicklung lange nicht: Sander schaffte es als „Flachland-Tiroler“ zum Profi. Im Interview verrät er, was es dafür brauchte.

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Interview: Thilo Neumann

Es fehlt nicht mehr viel zur Spitze: In der vergangenen Saison fuhr Andreas Sander bei Weltcup-Rennen dreimal in die Top 10, als Bestleistung stand ein ­fünfter Platz beim Super-G im italienischen Val Gardena – Gröden zu Buche. Auch bei der WM in St. Moritz machte der Speed-Spezialist auf sich ­aufmerksam, fuhr im Super-G auf den siebten, in der Abfahrt auf den achten Rang. Geht es in dieser Saison weiter bergauf, winkt dem ­Sportsoldaten die erste Podiumsplatzierung seiner Profilaufbahn. Eine erstaunliche Entwicklung. Schließlich kommt Sander aus dem westfälischen Flachland, wuchs in der 30.000-Einwohner-Stadt Ennepetal auf; unweit des Elternhauses liegt nur ein Hügel mit einer flachen 500-Meter-Piste: die Teufelswiese. Als das Talent des Jungen aber offenkundig wurde, begannen die Eltern, mit dem Sohn ­regelmäßig in die Alpen zu fahren. Eine strapa­ziöse Kindheit – die sich auszahlte.

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: SkiMAGAZIN Nr. 05 / 2017

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